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Freier Eintritt ins Hallenbad für Bedburg-Hauer Kinder

Kurz vor der letzten Ratssitzung kam einem Mitglied der CDU Fraktion Bedburg-Hau die Idee, den Bedburg-Hauer Kindern bis 14 Jahren während der Sommerferien freien Eintritt ins Bedburger Nass zu gewähren.
Dieser Vorschlag wurde den anderen Fraktionen bei der Ratssitzung im Juni vorgestellt und von allen anderen Fraktionen angenommen.
 
Der Dank der CDU Bedburg-Hau gilt daher den anderen Fraktionskolleginnen und Fraktionskollegen im Gemeinderat, sowie dem Bürgermeister und der Verwaltung, die unserem Vorschlag trotz fehlendem Antrag trotzdem zugestimmt haben.
 
Hier die Info der Gemeindeverwaltung:
 
Bedburg-Hauer Kinder bis 14 Jahre haben während der Sommerferien freien Eintritt ins Bedburger Nass
▶️ In seiner jüngsten Sitzung entschied der Rat der Gemeinde, dass Bedburg-Hauer Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren während der diesjährigen Sommerferien im Zeitraum vom 5. Juli bis zum 17. August das Hallenbad „Bedburger Nass“ kostenlos nutzen dürfen.
▶️ „Der Gemeinderat und die Verwaltung möchten auf diese Weise den Familien die Freizeitgestaltung ihrer Kinder erleichtern. So hoffen wir, einen kleinen Beitrag zu leisten, dass die besonders von der Krise betroffenen Kinder einen attraktiven Anlaufpunkt haben, kurzweilige Ferientage zu verbringen“, so Bürgermeister Stephan Reinders.
▶️ Diese Regelung betrifft ausschließlich Kinder mit Wohnsitz in Bedburg-Hau.
▶️ Zum kostenlosen Eintritt ist lediglich die Vorlage eines Personalausweises erforderlich.
 
 

Haushaltsrede 2021

Haushaltsrede des  CDU Fraktionsvorsitzenden Hans-Gerd Perau am 04.02.2021 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gemeindeverwaltung,

werte Ratskolleginnen und Ratskollegen,

werte Vertreterinnen und Vertreter der Presse,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

wer am 31.01.2020 hier war und die Haushaltsrede meiner Vorgängerin und heutigen Landrätin Silke Gorißen gehört hat, konnte auch die seinerzeit guten Zahlen und deren positive Entwicklung im gemeindlichen Haushalt wahrnehmen

 

Die Planungen für zahlreiche Projekte waren angestoßen und eine Finanzierung der Maßnahmen erschien umsetzbar. 

 

Das war vor einen Jahr - vor Corona - auch wenn es keiner mehr hören kann. Aber dieser Virus hat die Welt, unser Leben und unser Bewusstsein verändert. 

 

Leider berührt dieser Virus, oder besser gesagt dessen Auswirkungen auf unsereGesellschaft, auch unseren gemeindlichen Haushalt. 

Wir werden einen Einbruch bei der Gewerbesteuer und auch beim Anteil an der Einkommensteuer erleben. 
Die Verwaltung hat erhöhte Aufwendungen im Personalbereich, in der EDV Ausstattung und in der hygienischen Pflege der Arbeitsumgebungen. 

Das Hallenbad ist nur zum Teil offen und die Einnahmen aus dem Weihnachtsmarkt sind dahin.   Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, wo Handlungsbedarf ist. 

 

Ich möchte hier nicht die Zahlen wiederholen, die wir alle selber im Haushaltsplan lesen können. Der Bürgermeister hat uns gebeten, die Haushaltsreden so knapp wie möglich zu halten, um die gemeinsame Zeit hier im Saal etwas einzukürzen. 

 

Beginnen wir mit dem Positiven. Die Steuersätze bleiben unverändert wie im letzten Jahr. 

 

Das Gesetz zur Isolierung der aus der COVID-19 Pandemie folgenden Belastungengibt dem Kämmerer  die Möglichkeit, Mindereinnahmen und höhere Aufwendungen im Haushalt zu isolieren und so zu tun, als wären diese nicht da. Seit dem 18.Dez. 2020 muss das auch für die mittelfristige Finanzplanung 2022 bis 2024 so eingestellt werden. Für das Jahr 2021 plant die Verwaltung mit COVID-19 bedingten Aufwendungen in Höhe von 666.500,-- Euro unf für die Jahre 2022 bis 2024 mit noch einmal 1.316.500 €.  Insgesamt sprechen wir also von knapp zwei Millionen Euro. 

 

Durch dieses Gesetz schaffen wir es dann, einen ausgeglichenen Haushalt darzustellen, indem wir die Fehlbeträge aus der Ausgleichsrücklage entnehmen. Ende 2024 müssen wir uns dann überlegen, wie wir mit den isolierten zwei Millionen Euro umgehen. Verteilen auf bis zu 50 Jahre und damit zukünftige Generationen belasten, oder aber der allgemeinen Rücklage entnehmen.

Die CDU-Fraktion möchte diesen Betrag nicht den zukünftigen Generationen aufbürden.  

 

Die seitens unserer Gemeinde abzuführende Kreisumlage ist mit knapp 9 Mio. Euro eingeplant. Hiervon beträgt die allgemeine Kreisumlage  4,864 Mio Euro. 

Bemerkenswert ist jedoch die erneute Erhöhung der Jugendamtsumlage um eine gute halbe Million Euro auf nunmehr 3.821.000 Euro. Schon im letzten Jahr mussten wir eine deutliche Erhöhung hinnehmen. Im Jahre 2016 betrug die Jugendamtsumlage noch 2.365.000 Euro.  Sprich, wir haben in ca. 5 Jahren eine Steigerung von rund 1,5 Mio €. Positiv ist, dass der größte Teil hiervon in unsere Kindergärten und deren Ausstattung fließt.

 

Meine Damen und Herren, 

trotz Corona, trotz knapper Kassen und drohenden finanziellen Ausfällen wollen und müssen wir in unserer Gemeinde weiter investieren. Die Verwaltung hat ein umfangreiches Sanierungs- und Investitionsprogramm vorgelegt. Dieses gilt es nun zu beraten und auf den Weg zu bringen. Wir haben die Möglichkeit, zahlreiche Förderungen zu bekommen und wir werden dies entsprechend nutzen.  Aber seien Sie gewiss, meine sehr verehrten Damen und Herren, wir werden nicht investieren,nur weil wir einen Zuschuss bekommen, sondern wir werden nur dort investieren, wo es gesetzlich notwendig ist und wird oder aber wo wir einen wirtschaftlichen Nutzen erkennen können. 

Um hier nur einige Projekte zu nennen die wir selber in der Hand haben:

- wir werden in diesem Jahr mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Huisberden beginnen. 
- wir werden die Planung für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Hau auf den Weg bringen. 

- in Kürze werden wir in die Beratung einsteigen, ob wir nun eine neue Grundschule in Hau bauen oder die vorhandenen Gebäude sanieren werden

- wir müssen in die anderen Grundschulstandorte investieren, damit die notwendigen Forderungen aus dem Schulentwicklungsplan umgesetzt werden, auch im Hinblick auf zeitgemäße Räumlichkeiten für den offenen Ganztag.

Wir werden uns aber auch in diesem Jahr mit zwei weiteren Themen sehr stark beschäftigen und auseinander setzten: 
- egilt das Areal unserer „alten Hauptschule“ zu überplanen und neu zu überdenken. Was kann man hier machen, was will man hier machen und was macht am meisten Sinn für alle. 
Hier werden wir mit den Bürgerinnen und Bürgern und vor allem auch mit den Anwohnern den Austausch suchen. 

 

- das zweite große Projekt ist die Neugestaltung des „Nordteils“ der Klink. Auch hier ist es unser Ziel, mit Augenmaß auf Planung und Gestaltung einen für alle Seiten passenden Konsens zu finden. 

 

Es ist üblich und in der Regel nutzen die Fraktionen auch die Gelegenheit, im Rahmen der Haushaltsberatung Anträge zu stellen und tiefergehend  zu erläutern. Die CDU – Fraktion verzichtet auf diese Möglichkeit, um auch hier Zeit einzusparen. 

Wir werden zwei Anträge in schriftlicher Form einreichen, damit diese den üblichen Weg der Beratungsfolge nehmen. 
Zum einen bitten wir die Verwaltung zu prüfen, inwiefern ein Bildschirm mit Fahrthinweisen am Bushaltepunkt vor dem Rathaus aufgestellt werden kann,

zum anderen bitten wir die Verwaltung zu prüfen, in wieweit der Einsatz eines Fotoautomaten im Einwohnermeldeamt möglich ist.

 

Meine Damen und Herren, 

 

danken möchte ich an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Verwaltung. Gerade im letzten Jahr haben Sie unglaubliches geleistet. 

Mein Dank gilt auch allen Menschen, die sich in unserer Gemeinde und darüber hinaus ehrenamtlich engagieren. 

 

Ein besonderer Dank gilt unserer freiwilligen Feuerwehr, die rund um die Uhr für unsere Sicherheit im Einsatz ist.

 

Herr  Bürgermeister,

meine  sehr verehrten Damen und Herren, 

 

ich bin mir sicher, dass wir Bedburg-Hau gemeinsam weiter nach vorne bringen. Eine Gemeinde in der man nicht nur gerne wohnt, sondern auch lebt und sich wohlfühlt. 

 

Die CDU Fraktion wird dem vorliegenden Haushalt zustimmen. 

 

Vielen Dank 

 

Hans-Gerd Perau ist neuer Fraktionsvorsitzender

 

PerauBei der Wahl des neuen Fraktionsvorstandes der CDU Bedburg-Hau wurde Hans-Gerd Perau einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Erster stellvertretender Vorsitzender wurde Uwe Egerding, zweiter stellvertretender Vorsitzender und gleichzeitig Pressesprecher wurde Jörg Keßler. Neuer Geschäftsführer wurde Bruno Willemsen und als Schriftführer in seinem Amt bestätigt wurde Hans-Jürgen Wellmanns. Auch diese Positionen erhielten das einstimmige Votum der Fraktion.

Hans-Gerd Perau bedankte sich für das im zuteil gebrachte Vertrauen und gratulierte allen Mitgliedern des Fraktionsvorstandes zur Wahl. Er betonte, dass die CDU Bedburg-Hau zwar die stärkste Fraktion im Rat sei, man sich trotzdem auf eine gute konstruktive und produktive Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat freue.

Besonderer Dank galt der ehemaligen Faktionsvorsitzenden Silke Gorißen, die zur neuen Landrätin gewählt wurde, sowie dem ehemaligen Geschäftsführer Stephan Reinders, dem neuen Bürgermeister der Gemeinde.

 

Dankesworte des neuen Bürgermeisters Stephan Reinders

 

BMStephan

 

Ganz herzlich bedanke ich mich bei den Wählerinnen und Wählern aus Bedburg-Hau für das mir entgegengebrachte Vertrauen.


Ich freue mich sehr darauf, ab dem 01 November in meiner Heimat Verantwortung als Bürgermeister übernehmen zu dürfen - gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Mitarbeitenden in der Verwaltung und den Ratsfraktionen - für ganz Bedburg-Hau!

Mein Dank geht auch an Frau Dr. Ursula Pitzner - Bürgermeisterkandidatin für Bedburg-Hau für einen weiterhin fairen Wahlkampf. Ebenfalls gratuliere ich dir, liebe Ursula, zu deinem sehr guten Wahlergebnis. Du kannst wirklich stolz sein

Besonders bedanke ich mich bei meinem Wahlkampfteam, das mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat. Ohne euch wäre das Ergebnis so nicht möglich und vieles nicht umsetzbar gewesen

Ein großes Danke auch an meine Familie und meine Freunde. Danke für eure Unterstützung! Ihr seid die besten, mehr muss ich nicht sagen.

Frischer Wind für Bedburg-Hau. Zukunft gestalten. - Ich freue mich sehr darauf!

#DANKE

CDU stellt Bürgermeister und Landrätin

 

stephan Silke

 

 

Doppelten Grund zur Freude hatte die CDU Bedburg-Hau nachdem das Ergebnis der Stichwahl am 27.09.2020 feststand. Nach 16 Jahren gelang es wieder das Bürgermeisteramt in die Hände eines CDU Mitgliedes zu legen.

Mit 54,63 % der Stimmen wurde Stephan Reinders zum Bürgermeister gewählt.

 

Gleichzeitig konnte sich in einem internen Bedburg-Hauer Duell um den Posten des Landrates/Landrätin, CDU Parteivorsitzende Silke Gorißen gegen den noch amtierenden Bürgermeister Peter Driessen mit 54,21% der Stimmen durchsetzen.

 

Wir gratulieren Beiden ganz herzlich!

Wir sagen vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler in Bedburg-Hau die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Bis auf einen Wahlbezirk wurden unsere Kandidaten alle direkt in den Gemeinderat gewählt. Aufgrund des guten Wahlergebnisses konnte noch ein Kandidat über die Liste in den Rat einziehen. Somit stellen wir 13 von 26 Sitzen.

ergebnis

 

Dies zeigt uns, dass wir mit unserer politischen Arbeit auf einem guten Weg lagen und liegen. Diesen Weg wollen wir auch weitergehen. Nicht alleine, sondern mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde. Wir hoffen auch auf eine weiterhin kolligiale und konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen Parteien im Rat.

 

Sitzverteilung

 

Unser Team für die Kommunalwahl 2020

Portrait

Unsere Broschüre mit der Vorstellung aller Ratskandidaten, dem Bürgermeisterkandidat, der Landratskandidatin und unserem Wahlprogramm für Sie zum downloaden:

Unsere Ziele bis 2025

Bürgermeisterkandidat Stephan Reinders begrüßt Abschluss der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung

Zusammenarbeit der Feuerwehren in Huisberden und Emmericher Eiland/Bylerward

Im Rahmen der seit 2007 bestehenden Zusammenarbeit der Löschgruppen aus Huisberden (Bedburg-Hau) und Emmericher Eyland/Bylerward (Kalkar) wurde nunmehr von der Verwaltung den Ratsfraktionen ein abschließender Entwurf für eine neue öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit der Stadt Kalkar vorgelegt, die deutlich die Handschrift der CDU Bedburg-Hau trägt.

Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren forderte der Rat von der Verwaltung die Erarbeitung einer ausgewogenen Vereinbarung mit der Stadt Kalkar. „Die vom Bedburg-Hauer Bürgermeister und seiner Kalkarer Kollegin damals vorgeschlagene Änderung des Altvertrages, sollte lediglich die bislang geltende Gestellung des Gerätehauses durch Kalkar und der Fahrzeuge durch Bedburg-Hau umdrehen. Dies kam für uns aber von Anfang an aus Gründen der Kostenverteilung nicht in Frage“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, Hans-Gerd Perau. „Wir freuen uns sehr, dass die beiden Verwaltungen nunmehr das Konzeptpapiers der CDU Bedburg-Hau fast vollständig in die Vereinbarung übernommen haben.“

stephan„Die Fortführung der sehr guten Zusammenarbeit, die auch von den Kameradinnen und Kameraden der beiden Wehren aus Huisberden und Emmericher Eyland/Bylerward so gewünscht ist, stand für uns als CDU dabei nie auf dem Prüfstand“, so CDU-Bürgermeisterkandidat Stephan Reinders. „Auch dass wir nun die Gestellung des Gerätehauses - das übrigens dann ein Neubau werden wird - übernehmen und die Fahrzeuge künftig durch die Stadt Kalkar bereitgestellt werden, war für uns immer so gesetzt!“, so Reinders weiter. „Der CDU Bedburg-Hau ging es dabei jedoch stets um eine rechtmäßige und faire Verteilung aller anfallenden Kosten auf die beiden Kommunen.“

 

Den bevorstehenden Abschluss der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung begrüßt der CDU-Bürgermeisterkandidat Stephan Reinders ausdrücklich, stellt aber klar heraus, dass die Ausarbeitung mit einer Dauer von zwei Jahren deutlich zu lange gedauert hat, obschon die CDU Ratsfraktion auf genau diese Inhalte schon nach Vorliegen des damaligen ersten Entwurfes hingewiesen habe.

Insbesondere für die Wehren aus Bedburg-Hau und Kalkar wird jetzt endlich Planungssicherheit erreicht, aber auch die beiden Kommunen können nun die Umsetzung des Bauvorhabens und die Beschaffung der Fahrzeuge angehen.

 

V. i. S. d. P. Jörg Keßler, Pressesprecher

 

Gründung der Jungen Union Bedburg-Hau!

 

JungeUnion

 

Kürzlich trafen sich Mitglieder der JU und CDU zur Reaktivierung der Jungen Union Bedburg-Hau.

Bei der Gründungsveranstaltung der JU tauschten sich die Nachwuchspolitiker ausführlich mit der CDU-Parteivorsitzenden aus Bedburg-Hau und gleichzeitigen Landratskandidatin, Silke Gorißen, über aktuelle Themen ihrer Heimat aus.

„Ich freue mich - und das kann ich im Namen der ganzen CDU Bedburg-Hau sagen - dass sich junge Menschen bei uns vor Ort gefunden haben, die aktiv in der Politik mitwirken möchten.“

Auch der Bürgermeisterkandidat für Bedburg-Hau, Stephan Reinders, mit denen sich die Vertreter einige Tage zuvor trafen, betonte dies: „Wir finden die Gründung der Jungen Union in Bedburg-Hau klasse und freuen uns, diese beim bevorstehenden Kommunalwahlkampf besser kennenzulernen und miteinzubeziehen. Dabei ist es immer wichtig die Themen der jüngeren Generation– sei es die Digitalisierung oder die Wohnungssituation bei uns auf dem Land - im Blick zu haben.“

Jule Linkner und Jan Bongers, die sich gemeinsam für die Junge Union Bedburg-Hau einsetzen, sind begeistert, dass die Gründung so gut aufgenommen wird und die Anliegen der JU bereits konstruktiv einbezogen werden. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr junge Menschen in Bedburg finden, die Lust an der Politik vor Ort haben. Vor allem zu Wahlkampfzeiten freut man sich über neue Mitglieder, die die gemeinsamen Interessen vertreten“, so Jule Linkner abschließend.

 

Vorstand des JU Gemeindeverbandes Bedburg-Hau:

 

Vorsitzende: Jule Linkner

Stellvertretender Vorsitzender: Jan Bongers

Schriftführer und Geschäftsführer: Simon Tillemann

Beisitzer: Jan-Hendrik Schäfer

 

Stephan Reinders - Bereit fürs Bürgermeisteramt

Offen, ehrlich und kompromissbereit.

BEDBURG-HAU. Im Rathaus kennt sich Stephan Reinders bestens aus. Allerdings im „falschen“, wenn man es beruflich betrachtet. Das soll sich mit der Kommunalwahl am 13. September ändern. Dann möchte der 38-jährige „Hauer Jung“ seine Sachen in Kleve packen und im Büro des Bedburg-Hauer Bürgermeisters Platz nehmen. Er tritt für die CDU an, betont aber, dass er an dem konstruktiven Miteinander im Gemeinderat festhalten will. „Die Parteien hier vor Ort sind alle gut aufgestellt. Man streitet zwar, aber am Ende findet man meist gute Lösungen“, sagt er. Das weiß er aus erster Hand. Seit 2009 sitzt Reinders im Gemeinderat und hat so manche politische Diskussion mitgestaltet.

stephanPolitisch interessiert ist Stephan Reinders von Haus aus. „So haben mich meine Eltern erzogen. Bei uns war es immer wichtig, wählen zu gehen und seine Stimme nicht verfallen zu lassen“, sagt er. Als CDUler freut es ihn, dass sich in diesen Tagen in Bedburg-Hau wieder eine Junge Union gegründet hat. „Es ist gut, wenn sich junge Leute einbringen und das Leben in ihrer Kommune mitgestalten“, findet Reinders. Da sei es für ihn letztlich auch zweitrangig, ob der Nachwuchs grün, rot oder eben schwarz orientiert sei – „hauptsache, man macht etwas.“ Er selbst erinnert sich gern an seine Zeit bei der Junion Union. „Wir konnten immer unsere eigene Meinung einbringen und sind ernst genommen worden“, sagt er.

Mitglied wurde Stephan Reinders 2003, ein Jahr später wurde er Vorstandsmitglied im Ortsverband Hau, wo er seit 2006 auch das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne hat. 2009 trat er zum ersten Mal bei einer Wahl an und wurde per Direktmandat in den Gemeinderat gewählt. „Mit meinen damals 27 Jahren habe ich den Altersschnitt deutlich gesenkt“, blickt er zurück. Auch 2014 gelang ihm der Einzug in den Rat im ersten Anlauf. Seit 2019 ist er zudem Beisitzer im Vorstand des CDU-Gemeindeverbands.

Was muss ein Kandidat mitbringen?

Zu dieser Zeit begannen intern auch die Überlegungen, wer für eine Kandidatur in Frage käme. Was muss ein Bürgermeister mitbringen, was muss er können? Schnell war man sich einig: Er sollte in Vereinen aktiv und bekannt sein, Ratsarbeit kennen und eine Verwaltung leiten können (als Mitarbeiter der Stadt Kleve leitet Reinders die Abteilung für Organisation im Fachbereich Zentrale Verwaltung, wozu zum Beispiel auch das Bürgerbüro zählt). „In dem Moment wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass der Gedanke gar nicht so abwegig ist“, sagt Reinders. Von da an sei die Idee „gereift“. „Ich habe mit vielen Parteikollegen gesprochen, mit meinen Eltern und Freunden und durchweg positive Rückmeldung erhalten“, war ihm stets wichtig, nicht „blauäugig“ an die Sache heran zu gehen. Im November letzten Jahres hat er sich schließlich beworben, Anfang März gab Mitbewerber Hans-Gerd Perau bekannt, seine Kandidatur zurückzuziehen und stattdessen Stephan Reinders zu unterstützen.

Anfang Juni votierten die Bedburg-Hauer Christdemokraten dann klar für Reinders‘ Kandidatur – er setzte sich mit über 90 Prozent der Stimmen gegen den parteilosen Bernd Zacharias durch. „Für mich war das ein wichtiges Zeichen“, sagt Reinders. Das zeige, dass alle Ortsverbände hinter ihm stehen und er die volle Rückendeckung seiner Partei habe. Das wird die CDU in den kommenden Wochen wohl in ihrem Wahlkampf unter Beweis stellen. Auch, wenn in Corona-Zeiten vieles anders ablaufen wird.

An Themen mangelt es Reinders nicht

Familienfreundliches und Generationen-übergreifendes Wohnen, bedarfsgerechte Vergabe von Baugrundstücken, eine bessere hausärztliche Versorgung, die Entwicklung des Gemeindezentrums – an Themen mangelt es Stephan Reinders nicht. Während die CDU noch auf Hochtouren an ihrem Programm feilt, steht für Reinders schon längst fest, wie er seine Heimatgemeinde fit für die Zukunft machen will. „Man muss auch im Alter die Möglichkeit haben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, findet er. Gleichzeitig dürfe man aber auch die jungen Leute nicht vergessen. Reinders: „Wir müssen dafür sorgen, dass junge Menschen, die hier eine Ausbildung machen, eine Wohnung finden.“ Auch in den Außenbereichen müsse man Wohnraum verdichten und Möglichkeiten schaffen, damit Familien zusammenbleiben können. Das nördliche Klinikgelände muss seiner Meinung nach „vernünftig“ und unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte entwickelt werden. Darauf habe die Gemeinde jahrelang hingearbeitet. „Das ist eine große Chance“, findet er und befürchtet, dass sich in naher Zukunft kein weiterer Investor finden ließe, sollten die aktuellen jetzt abspringen. Im Blick hat Reinders auch die Schule in Schneppenbaum und die damit verbundene Gelegenheit, das Gemeindezentrum aufzuwerten. Zudem will er ein weiteres Gewerbegebiet ausweisen, damit sich mittelständische Unternehmen entwickeln können.

 

Interview von Verena Schade (Niederrhein Nachrichten) vom 21.07.2020

https://www.niederrhein-nachrichten.de/2020/07/21/bereit-fuers-buergermeisteramt-offen-ehrlich-und-kompromissbereit/?fbclid=IwAR2iIV54A_1FriLME0vxsEvvGy6ZJ4qKv11a_47ODJDbFzsTBmPAjgPHNSU

 

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