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CDU befürwortet Bürgermeisterwahl im Jahr 2014

Die CDU-Bedburg-Hau befürwortet die Ankündigung des Bürgermeisters Peter Driessen, die Bürgermeisterwahlen im Mai 2014 durchzuführen. Durch seinen Rücktritt macht Peter Driessen schon ein Jahr früher den Weg frei für eine bessere Entwicklung unserer Gemeinde. Wir brauchen einen Bürgermeister, der die wirtschaftliche Entwicklung wieder vorantreibt und die immer drängender werdenden Probleme löst, damit Bedburg-Hau auch in Zukunft attraktiv bleibt für die hier lebenden Menschen. Die CDU Bedburg-Hau wird sich der Verantwortung stellen und im Januar 2014 im Rahmen der Mitgliederversammlung anlässlich der Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten zur Ratswahl auch ihren Bürgermeisterkandidaten bzw. ihre Bürgermeisterkandidatin nominieren. Wir freuen uns auf die kommende inhaltliche Auseinandersetzung

CDU-Ortsverband besichtigt Biogasanlage in Hasselt

Biogasanlage

 

Unter der Leitung der CDU-Ortsverbandsvorsitzenden von Hasselt-Qualburg-Schneppenbaum, Maria Verweyen, besichtigten ca. 30 CDU-Mitglieder und Interessierte die Biogasanlage in Hasselt am Johann-van-Aken-Ring. Auf Gut Rosendal betreiben Helmut von der Mosel und sein Sohn Fabian seit einiger Zeit eine große Anlage mit einer elektrischen Leistung von über 500 Kilowatt pro Stunde.

Da an den Tagen vor der Besichtigung noch alle Zufahrtswege frisch asphaltiert worden waren, konnte die Besuchergruppe alle Teile der Anlage problemlos erreichen. Beginnend mit den 2 großen Lagerbereichen für Biomasse wurden anschließend die großen Gärbehälter gezeigt, wo auch der Blick in das Innenleben im wörtlichen Sinne möglich war, denn die Besucher konnten die dort stattfindenden Gärung mittels eines Schauglases betrachten. Die Mikroorganismen in den großen Gärbehältern wandeln die Biomasse in verschiedenen Prozessstufen in Methangas um, welches dann einen großen 12-zylindrigen Gasmotor mit angeschlossenem Stromgenerator antreibt. Der entstandene Strom wird in das lokale Netz eingespeist, die entstehende Abwärme dient wiederum der Heizung der Gärbehälter und des Wohnhauses.

Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von diesem großen Motor, der in einer speziellen, lärmgedämmten Halle untergebracht ist. Weiterhin wurde eine Anlage gezeigt, welche den verbleibenden Gärrest trocknet und zu Düngemittelpellets verarbeitet.

Bei dem geselligen Abschluss dieser Besichtigung haben die Teilnehmer und der Betreiber noch eingehend über diese Art des Erzeugens von Strom diskutiert. Im Stromverbund aller Erzeuger ist ein Vorteil einer solchen Anlage die wetterunabhängige Speicherung des Energieträgers Biomasse, im Gegensatz zur Windkraft. Anschließend bedankte sich die CDU-Ortsverbandsvorsitzende Maria Verweyen noch einmal herzlich bei der Familie van der Mosel für die freundliche Aufnahme und die umfassenden Informationen über diese moderne Anlage. Jeder Besucher erhielt eine Broschüre mit weiterführenden Informationen. Auch bedankte sich die Vorsitzende bei den vielen Teilnehmern, die es sich trotz leichtem Nieselregens nicht nehmen ließen, an dieser interessanten Führung vor ihrer Haustüre teilzunehmen.

 

Kreis Kleve: Keine Roteinfärbung des Radweges in Qualburg

qualburg

Vielbefahrene Kreuzungen können für Radfahrer sicherer gemacht werden. Dieses Erfordernis sieht die CDU-Fraktion Bedburg-Hau insbesondere für den Ortsteil Qualburg im Bereich der Kreuzung Kalkarer Straße / Hauer Straße. Aus diesem Grund wurde im März 2013 beantragt, den Radweg an dieser Kreuzung rot einzufärben, um so die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf den Radweg zu erhöhen.

Zuständigkeitshalber wurde der Antrag von der Gemeinde Bedburg-Hau an den Kreis Kleve weitergeleitet. In einer Sitzung der Unfallkommission des Kreises Kleve wurde nun entschieden, dass bereits durch das Anbringen des Zusatzzeichens 1000-32 (Radfahrer kreuzen von rechts und links) eine Reduzierung der Unfälle erreicht wurde. Von einer Roteinfärbung der Radwegefurten will der Kreis zum jetzigen Zeitpunkt absehen.

„Diese Entscheidung bedauern wir sehr“, so die Fraktionsvorsitzende der CDU Bedburg-Hau, Silke Gorißen. „Wir werden allerdings den Kreuzungsbereich im Auge behalten und bei Feststellung eines erhöhten Unfallaufkommens nochmals die Prüfung des Antrages einfordern.“

 

Sollten Bedburg-Hauer Bürger weitere Gefahrenpunkte auf dem Gemeindegebiet erkennen, können sie sich gerne an die CDU Bedburg-Hau wenden.

Kontakt: Silke Gorißen, Tel.:  02821-3929219 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ein Fest für die ganze Familie

Kinderfest2013

Bedburg-Hau. Mit großem Erfolg und bei bestem Wetter veranstaltete die CDU Bedburg-Hau am Tag der Deutschen Einheit wieder ihr traditionelles Kinderfest im Festzelt auf dem Gelände der Firma Markisen Stange in Hasselt. Zum ersten Mal präsentierte sich auch die Hasselter Carnevals-Gemeinschaft und die Jugendfeuerwehr Bedburg-Hau mit neuen Aktionen für die Kleinen.

„Das Kinderfest hat seit Jahren einen festen Platz im Terminkalender vieler Bedburg-Hauer Familien“, freute sich Maria Verweyen vom Organisationsteam der CDU. Das gute Wetter und das erweiterte Spielangebot hatten in diesem Jahr besonders viele Besucher nach Hasselt gelockt.

Landrat Wolfgang Spreen und der Landtagsabgeordnete Dr. Günther Bergmann zeigten sich von so viel ehrenamtlichen Engagement der vielen Aktiven an diesem Tag beindruckt. „Ich freue mich über so viel Zuspruch zu unserer Veranstaltung und bedanke mich ganz herzlich bei allen Helfern, den Vereinen und der Firma Biermann für das kostenlose Festzelt“, so die CDU-Vorsitzende in Bedburg-Hau, Silke Gorißen.

Die Kuchentheke und der Grillwurststand waren bereits vor Ende der Veranstaltung leergekauft. Die Highlights des Tages waren natürlich wieder die große Verlosung für die Kinder und im Anschluss für die Erwachsenen. Dank vieler Spenden von Firmen und Privatpersonen konnten sich die Gewinner über tolle Preise freuen.

Der Erlös des Kinderfestes wird auch in diesem Jahr wieder einer Bedburg-Hauer Einrichtung oder Organisation gespendet.

 

Bilder vom Fest finden sie hier: Bilder

Ergebnis der Bundestagswahl 2013 für den Bereich Bedburg-Hau

Mit Ihren Stimmen wurde auch in Bedburg-Hau die hervorragende Politik der CDU in den vergangenen vier Jahren bestätigt.

Mit einem Ergebnis von 51,07 % wurde ein beachtliches Ergebnis erreicht.

Die CDU Bedburg-Hau bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Hier sehen Sie die Ergebnisse für die Gemeinde Bedburg-Hau:

Erststimme:

1stimmen2013

Zweitstimme:

2stimmen2013

 

Vergleich zur Bundestagswahl 2009:

vergleich2stimmen13
Quelle und Grafiken: KRZN

 

Kinderfest wieder am Tag der Deutschen Einheit

Kinderfest13Wie bereits im letzten Jahr, veranstaltet der CDU Gemeindeverband Bedburg-Hau sein Kinderfest wieder im und um das Festzelt auf dem Gelände hinter der Firma Markisen Stange in an der Borschelstraße Hasselt. Es findet am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) statt und beginnt um 14 Uhr. „Die vielen Wochen der Vorbereitung haben sich wirklich gelohnt!“, freut sich Maria Verweyen aus Hasselt als neue Leiterin des Organisationsteams. Es wird wieder aufgebaute Spielstände, ein Ponyreiten, eine Hüpfburg, ein Kuchenstand, einen Grillstand und natürlich zu guter Letzt zwei spannende abschließende große Verlosungen geben. Die Preise werden getrennt nach Kindern und Erwachsenen ausgegeben. Die CDU Bedburg-Hau veranstaltet das traditionelle Kinderfest bereits seit vielen Jahren für alle Kinder und Erwachsenen der Gemeinde zum Ende des Sommers. Der CDU Gemeindeverband Bedburg-Hau möchte sich an dieser Stelle bereits jetzt bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie den großzügigen Sponsoren bedanken.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0 28 21/ 76 91 54

Bürgertreff des CDU-Ortsverbandes Hau

spielende KinderBei strahlendem Sonnenschein folgten viele Hauer Familien der Einladung des CDU-Ortsverbandes Hau zum traditionellen Bürgertreff, der in diesem Jahr auf dem Schulhof der St.-Antonius- Grundschule in Hau stattfand. In gemütlicher Atmosphäre und bei Kaffee und Kuchen wurde die Gelegenheit genutzt, zwanglos miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit Fragen und Anregungen direkt an die Hauer Ratsmitglieder zu wenden.

Auch für die anwesenden Kinder war der Bürgertreff eine gelungene Veranstaltung. Bei zahlreichen Spielen wurden sie bestens betreut. Die Bestplazierten erhielten aus der Hand des Vorsitzenden Manfred Opgenorth jeweils einen Preis.Bleistift

Bei einem Wettbewerb, bei dem die ursprüngliche Länge eines zerkleinerten Bleistiftes geschätzt werden musste, hatte Hendrik Jennen aus Hau das beste Auge. Er gewann den Hauptpreis vor Jörg Keßler, der mit seiner Schätzung einen Millimeter daneben lag.

Der Erlös des traditionellen Bürgertreffs wird regelmäßig gespendet. Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Hau hat entschieden, in diesem Jahr das Geld dem Förderverein der St.-Antonius- Grundschule in Hau zukommen zu lassen.

Erfolgreiche Initiative zur Forensik wird fortgesetzt

CDU Bedburg-Hau setzt erfolgreiche Initiative zur Forensik fort!

Es gehört zu den ureigensten Aufgaben der Politik, sich für die Belange der Menschen in ihrer Gemeinde einzusetzen. Davon darf kein Thema ausgenommen werden, erst recht nicht, wenn es um die Sicherheit in der Forensik geht, aber auch dann nicht, wenn die Arbeitsbedingungen der in der Forensik Beschäftigten oder die Unterbringungs- und Therapiemöglichkeiten der Patienten betroffen sind.

Dass die Patientenzahlen in der Forensik in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen sind, ist eine nicht zu leugnende Tatsache. Tatsache ist ebenso, dass immer wieder vom Bürgermeister angekündigte Entschädigungszahlungen bis heute nicht geflossen sind.

Erst seit der Beantwortung der vom Landtagsabgeordneten Dr. Günther Bergmann gestellten kleinen Anfrage durch die Landesregierung zum Stand und den Planungen der LVR-Klinik bzgl. der Forensik im Oktober 2012 sowie dem Einsatz der CDU-Fraktion der Gemeinde Bedburg-Hau ist ein Umdenken auf Landesebene erkennbar. Die Patientenzahlen sind in den vergangenen Monaten geringfügig gesunken, die Sollzahlen aber noch längst nicht erreicht.

Dass das Land ankündigt, nunmehr bis Ende 2013 die Überbelegung vollständig zurückzuführen, zeigt, dass der dringende Handlungsbedarf erkannt wurde.

Wer unterstellt, die CDU Bedburg-Hau wolle sich mit diesem Thema lediglich profilieren, verleugnet die tatsächlich vorhandene Überbelegungsproblematik und die damit einhergehenden untragbaren Verhältnisse in der Forensik. Von Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik und auch von Patientinnen und Patienten haben wir erheblichen Zuspruch dafür erfahren, dass sich endlich jemand für ihre Belange einsetzt.

Diesen Weg wird die CDU Bedburg-Hau fortführen und sich von niemandem daran hindern lassen.

 

siehe auch den RP-Bericht vom 10.07.2013:

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/bergmann-wir-halten-forensik-im-auge-1.3524984

 

Maria Verweyen folgt auf Heinz Verhaaren

 

UebergabeAm Mittwoch, den 26. Juni 2013 fand um 19:30 Uhr in der Gaststätte „Martinuskrug“ in Qualburg die Mitgliederversammlung des CDU Ortsverbandes Hasselt-Qualburg-Schneppenbaum statt. Hierbei fanden auch die Vorstandswahlen statt.

Heinz Verhaaren, der seit 18 Jahren den Vorsitz des Ortsverbandes inne hatte, trat aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl an. Bereits seit 1983 ist Heinz Verhaaren im Vorstand des Ortsverbandes tätig, sitzt seit 1989 im Rat der Gemeinde Bedburg-Hau und ist seit 1994 Ortsvorsteher von Hasselt. Auch im Seniorenbeirat ist Verhaaren aktiv.

Zu seiner Nachfolgerin wurde Maria Verweyen gewählt, die auch Vorsitzende der Frauenunion Bedburg-Hau ist. Zu ihren Stellvertretern wählte die Versammlung Lothar Winkels (Hasselt), Markus Egerding (Qualburg) und Stephan Billen (Schneppenbaum). Zum Schriftführer wurde Marco Tebartz und zum Pressesprecher Oliver Birkhahn gewählt. Als Beisitzer in den neuen Vorstand gewählt wurden: Rainer Berns, Gerd Noack, Hans-Gerd Perau, Anna-Kristin Seifert, Horst Verhoeven und Bruno Willemsen.

Kooptierte Mitglieder sind die Ortsvorsteher Heinz Verhaaren (Hasselt), Hermann-Josef Uffermann (Qualburg) und Uwe Egerding (Schneppenbaum).
Zwischen den Wahlgängen berichtete der Kreisvorsitzende Dr. Bergmann über die Förderschulen im Kreis Kleve sowie die Absicht der Landesregierung, Schulen zu schließen. Die Gemeindeverbandsvorsitzende Silke Gorißen referierte über die Situation der Forensik in der Gemeinde Bedburg-Hau.

Am Ende der Versammlung wünschte Silke Gorißen der neuen Ortsverbandsvorsitzenden Maria Verweyen ein glückliches Händchen und viel Erfolg bei Ihrer neuen Aufgabe.

 

Situation in der Forensik ist untragbar

VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 04.06.2013

Bedburg-Hau (RP). Seit Jahren verspricht das Land, die Situation auf den überbelegten Stationen der Forensik der LVR-Klinik Bedburg-Hau zu verbessern und die alten Stationen zu modernisieren. Passiert ist immer noch nichts, es gibt keine konkreten Pläne.

 

Start: 12. Januar. Lang war die Liste der Mängel am Forensik-Ersatzneubau, den der Bau- und ...mehrDie Stationen der Forensik in der LVR-Klinik Bedburg-Hau sind voll. Nach jüngsten Zahlen werden auf 396 Plätzen über 500 Patienten, die nach einer Straftat aufgrund einer psychischen Erkrankung oder einer Drogenabhängigkeit nach dem Maßregelvollzugsgesetzt verurteilt wurden, in der Klinik betreut. In Räumlichkeiten, die oftmals für eine Therapie denkbar schlecht geeignet sind. In Zimmern, in denen bis zu drei oder mehr Patienten untergebracht werden müssen, wie es aus der Klinik heißt. In Häusern aus der Jahrhundertwende, die wieder auf den neuesten Stand gebracht werden müssten.

Erst vor wenigen Wochen hatte der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug, Uwe Dönisch-Seidel, in der RP sein Versprechen erneuert, dass die nötigen baulichen Veränderungen zügig umgesetzt werden sollen. Es war von Neubauten die Rede, von Umbauten. Auf Nachfrage nach konkreten Maßnahmen oder Plänen verweisen Land und Landschaftsverband Rheinland (LVR) auf Projekte längst vergangener Tage: "In den vergangenen zehn Jahren haben LVR und Land vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der baulichen Situation in der LVR-Klinik Bedburg-Hau ergriffen. Neben dem rund 29 Mio. Euro teuren Ersatzneubau sind vom Land Investitionen in den Erhalt und die Modernisierung von Gebäuden geflossen", sagt LVR-Sprecher Michael Sturmberg.

 

Zu den lange ausstehenden, wichtigen Modernisierungen auf den überbelegten Stationen folgt der Satz, den man seit Jahren hört: "Weitere Umbaumaßnahmen sind geplant." Wie Dönisch-Seidel verspricht auch Sturmberg: "Das Land plant zudem, durch einen weiteren Neubau mit 69 Behandlungsplätzen, die Unterbringungssituation – insbesondere für Patientinnen – nachhaltig zu verbessern." Bis jetzt sind das von beiden Lippenbekenntnisse. Es liegt eine grobe Kostenschätzung vor, konkrete Pläne werden nicht erwähnt: Das Land veranschlagt Kosten von rund 10,5 Mio. Euro und hat den LVR ist in seine Überlegungen einbezogen, sagt Sturmberg. "Die stationäre Belegung in der LVR-Klinik Bedburg-Hau wurde in den vergangenen zehn Monaten um 30 Patienten reduziert. Derzeit sind rund 430 Patienten stationär in Behandlung. In Langzeiturlaub befinden sich 118 Personen." Das sind 548 Patienten. Die Dauerurlauber, erklärt Sturmberg, seien in der Entlassphase und nicht Teil der stationären Belegung. "Sie werden auch nicht ambulant durch die Stationen behandelt oder betreut", sagt der LVR-Sprecher.

Bis Ende des Jahres wollen LVR und Land die Zahl der Forensik-Patienten unter 400 drücken. Sturmberg unterstreicht wie zuvor schon Dönisch-Seidel, dass die Klinik bisher jederzeit ihrer Aufgabe mehr als gerecht werde. "Die Klinik hat kein höheres Sicherheitsrisiko als vergleichbare Maßregelvollzugseinrichtungen", sagt er.

"Das Land muss endlich für bessere Zustände auf den betroffenen Stationen sorgen. Vor allem die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, aber auch die Wohnverhältnisse für die Patienten sind teils untragbar", konstatiert CDU-Fraktionsvorsitzende Silke Gorißen. Und fügt an: "Wir sind Forensik-Standort und wollen es auch bleiben. Jedoch ist unklar, welche Risiken durch die Überbelegung geschaffen werden. Wir können erwarten, dass das Land auch die nötigen Voraussetzungen für Therapie und Sicherheit schafft". Die Rechtsanwältin verweist auf Neubauplanungen an anderen Standorten mit bis zu 150 Patienten. Angesichts der LVR-Klinik Bedburg-Hau seien das kleine Kliniken. "Die Patienten haben ein Anrecht auf eine gute Therapie und eine menschwürdige Unterbringung. Für das pflegerische und therapeutische Personal ist es sehr schwierig, unter den derzeitigen Voraussetzungen gut zu arbeiten", sagt Gorißen. Es sei nicht ersichtlich, dass das Land irgendetwas unternehme, dass es bald Fortschritte in der Forensik der LVR-Klinik gebe. "Dies fordern wir in derzeit laufenden Gesprächen – denn passiert ist immer noch nichts", sagt Gorißen.

Vor diesem Hintergrund müsse die Gemeinde jetzt beim Land insistieren, dass die nötigen Bauarbeiten vorangetrieben und die Patientenzahl zügig zurückgefahren werde. "Wir müssen so schnell wie möglich auf die für die LVR-Klinik Bedburg-Hau ursprünglich vorgesehenen 396 Patienten kommen", fordert Gorißen. Dass die Gemeinde Gelder als Entschädigung vom Land erwarten kann, sieht die CDU schon lange kritisch. "Aber wir können auch nicht nur mit Blick auf mögliche Ausgleichsgelder die Zahl der Patienten in Bedburg-Hau beliebig weiter erhöhen", so die CDU-Fraktionschefin.

Autor: RP vom 04.06.13 Matthias Grass

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