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Ergebnis der Bundestagswahl 2013 für den Bereich Bedburg-Hau

Mit Ihren Stimmen wurde auch in Bedburg-Hau die hervorragende Politik der CDU in den vergangenen vier Jahren bestätigt.

Mit einem Ergebnis von 51,07 % wurde ein beachtliches Ergebnis erreicht.

Die CDU Bedburg-Hau bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Hier sehen Sie die Ergebnisse für die Gemeinde Bedburg-Hau:

Erststimme:

1stimmen2013

Zweitstimme:

2stimmen2013

 

Vergleich zur Bundestagswahl 2009:

vergleich2stimmen13
Quelle und Grafiken: KRZN

 

Kinderfest wieder am Tag der Deutschen Einheit

Kinderfest13Wie bereits im letzten Jahr, veranstaltet der CDU Gemeindeverband Bedburg-Hau sein Kinderfest wieder im und um das Festzelt auf dem Gelände hinter der Firma Markisen Stange in an der Borschelstraße Hasselt. Es findet am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) statt und beginnt um 14 Uhr. „Die vielen Wochen der Vorbereitung haben sich wirklich gelohnt!“, freut sich Maria Verweyen aus Hasselt als neue Leiterin des Organisationsteams. Es wird wieder aufgebaute Spielstände, ein Ponyreiten, eine Hüpfburg, ein Kuchenstand, einen Grillstand und natürlich zu guter Letzt zwei spannende abschließende große Verlosungen geben. Die Preise werden getrennt nach Kindern und Erwachsenen ausgegeben. Die CDU Bedburg-Hau veranstaltet das traditionelle Kinderfest bereits seit vielen Jahren für alle Kinder und Erwachsenen der Gemeinde zum Ende des Sommers. Der CDU Gemeindeverband Bedburg-Hau möchte sich an dieser Stelle bereits jetzt bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie den großzügigen Sponsoren bedanken.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0 28 21/ 76 91 54

Bürgertreff des CDU-Ortsverbandes Hau

spielende KinderBei strahlendem Sonnenschein folgten viele Hauer Familien der Einladung des CDU-Ortsverbandes Hau zum traditionellen Bürgertreff, der in diesem Jahr auf dem Schulhof der St.-Antonius- Grundschule in Hau stattfand. In gemütlicher Atmosphäre und bei Kaffee und Kuchen wurde die Gelegenheit genutzt, zwanglos miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit Fragen und Anregungen direkt an die Hauer Ratsmitglieder zu wenden.

Auch für die anwesenden Kinder war der Bürgertreff eine gelungene Veranstaltung. Bei zahlreichen Spielen wurden sie bestens betreut. Die Bestplazierten erhielten aus der Hand des Vorsitzenden Manfred Opgenorth jeweils einen Preis.Bleistift

Bei einem Wettbewerb, bei dem die ursprüngliche Länge eines zerkleinerten Bleistiftes geschätzt werden musste, hatte Hendrik Jennen aus Hau das beste Auge. Er gewann den Hauptpreis vor Jörg Keßler, der mit seiner Schätzung einen Millimeter daneben lag.

Der Erlös des traditionellen Bürgertreffs wird regelmäßig gespendet. Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Hau hat entschieden, in diesem Jahr das Geld dem Förderverein der St.-Antonius- Grundschule in Hau zukommen zu lassen.

Erfolgreiche Initiative zur Forensik wird fortgesetzt

CDU Bedburg-Hau setzt erfolgreiche Initiative zur Forensik fort!

Es gehört zu den ureigensten Aufgaben der Politik, sich für die Belange der Menschen in ihrer Gemeinde einzusetzen. Davon darf kein Thema ausgenommen werden, erst recht nicht, wenn es um die Sicherheit in der Forensik geht, aber auch dann nicht, wenn die Arbeitsbedingungen der in der Forensik Beschäftigten oder die Unterbringungs- und Therapiemöglichkeiten der Patienten betroffen sind.

Dass die Patientenzahlen in der Forensik in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen sind, ist eine nicht zu leugnende Tatsache. Tatsache ist ebenso, dass immer wieder vom Bürgermeister angekündigte Entschädigungszahlungen bis heute nicht geflossen sind.

Erst seit der Beantwortung der vom Landtagsabgeordneten Dr. Günther Bergmann gestellten kleinen Anfrage durch die Landesregierung zum Stand und den Planungen der LVR-Klinik bzgl. der Forensik im Oktober 2012 sowie dem Einsatz der CDU-Fraktion der Gemeinde Bedburg-Hau ist ein Umdenken auf Landesebene erkennbar. Die Patientenzahlen sind in den vergangenen Monaten geringfügig gesunken, die Sollzahlen aber noch längst nicht erreicht.

Dass das Land ankündigt, nunmehr bis Ende 2013 die Überbelegung vollständig zurückzuführen, zeigt, dass der dringende Handlungsbedarf erkannt wurde.

Wer unterstellt, die CDU Bedburg-Hau wolle sich mit diesem Thema lediglich profilieren, verleugnet die tatsächlich vorhandene Überbelegungsproblematik und die damit einhergehenden untragbaren Verhältnisse in der Forensik. Von Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik und auch von Patientinnen und Patienten haben wir erheblichen Zuspruch dafür erfahren, dass sich endlich jemand für ihre Belange einsetzt.

Diesen Weg wird die CDU Bedburg-Hau fortführen und sich von niemandem daran hindern lassen.

 

siehe auch den RP-Bericht vom 10.07.2013:

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/bergmann-wir-halten-forensik-im-auge-1.3524984

 

Maria Verweyen folgt auf Heinz Verhaaren

 

UebergabeAm Mittwoch, den 26. Juni 2013 fand um 19:30 Uhr in der Gaststätte „Martinuskrug“ in Qualburg die Mitgliederversammlung des CDU Ortsverbandes Hasselt-Qualburg-Schneppenbaum statt. Hierbei fanden auch die Vorstandswahlen statt.

Heinz Verhaaren, der seit 18 Jahren den Vorsitz des Ortsverbandes inne hatte, trat aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl an. Bereits seit 1983 ist Heinz Verhaaren im Vorstand des Ortsverbandes tätig, sitzt seit 1989 im Rat der Gemeinde Bedburg-Hau und ist seit 1994 Ortsvorsteher von Hasselt. Auch im Seniorenbeirat ist Verhaaren aktiv.

Zu seiner Nachfolgerin wurde Maria Verweyen gewählt, die auch Vorsitzende der Frauenunion Bedburg-Hau ist. Zu ihren Stellvertretern wählte die Versammlung Lothar Winkels (Hasselt), Markus Egerding (Qualburg) und Stephan Billen (Schneppenbaum). Zum Schriftführer wurde Marco Tebartz und zum Pressesprecher Oliver Birkhahn gewählt. Als Beisitzer in den neuen Vorstand gewählt wurden: Rainer Berns, Gerd Noack, Hans-Gerd Perau, Anna-Kristin Seifert, Horst Verhoeven und Bruno Willemsen.

Kooptierte Mitglieder sind die Ortsvorsteher Heinz Verhaaren (Hasselt), Hermann-Josef Uffermann (Qualburg) und Uwe Egerding (Schneppenbaum).
Zwischen den Wahlgängen berichtete der Kreisvorsitzende Dr. Bergmann über die Förderschulen im Kreis Kleve sowie die Absicht der Landesregierung, Schulen zu schließen. Die Gemeindeverbandsvorsitzende Silke Gorißen referierte über die Situation der Forensik in der Gemeinde Bedburg-Hau.

Am Ende der Versammlung wünschte Silke Gorißen der neuen Ortsverbandsvorsitzenden Maria Verweyen ein glückliches Händchen und viel Erfolg bei Ihrer neuen Aufgabe.

 

Situation in der Forensik ist untragbar

VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 04.06.2013

Bedburg-Hau (RP). Seit Jahren verspricht das Land, die Situation auf den überbelegten Stationen der Forensik der LVR-Klinik Bedburg-Hau zu verbessern und die alten Stationen zu modernisieren. Passiert ist immer noch nichts, es gibt keine konkreten Pläne.

 

Start: 12. Januar. Lang war die Liste der Mängel am Forensik-Ersatzneubau, den der Bau- und ...mehrDie Stationen der Forensik in der LVR-Klinik Bedburg-Hau sind voll. Nach jüngsten Zahlen werden auf 396 Plätzen über 500 Patienten, die nach einer Straftat aufgrund einer psychischen Erkrankung oder einer Drogenabhängigkeit nach dem Maßregelvollzugsgesetzt verurteilt wurden, in der Klinik betreut. In Räumlichkeiten, die oftmals für eine Therapie denkbar schlecht geeignet sind. In Zimmern, in denen bis zu drei oder mehr Patienten untergebracht werden müssen, wie es aus der Klinik heißt. In Häusern aus der Jahrhundertwende, die wieder auf den neuesten Stand gebracht werden müssten.

Erst vor wenigen Wochen hatte der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug, Uwe Dönisch-Seidel, in der RP sein Versprechen erneuert, dass die nötigen baulichen Veränderungen zügig umgesetzt werden sollen. Es war von Neubauten die Rede, von Umbauten. Auf Nachfrage nach konkreten Maßnahmen oder Plänen verweisen Land und Landschaftsverband Rheinland (LVR) auf Projekte längst vergangener Tage: "In den vergangenen zehn Jahren haben LVR und Land vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der baulichen Situation in der LVR-Klinik Bedburg-Hau ergriffen. Neben dem rund 29 Mio. Euro teuren Ersatzneubau sind vom Land Investitionen in den Erhalt und die Modernisierung von Gebäuden geflossen", sagt LVR-Sprecher Michael Sturmberg.

 

Zu den lange ausstehenden, wichtigen Modernisierungen auf den überbelegten Stationen folgt der Satz, den man seit Jahren hört: "Weitere Umbaumaßnahmen sind geplant." Wie Dönisch-Seidel verspricht auch Sturmberg: "Das Land plant zudem, durch einen weiteren Neubau mit 69 Behandlungsplätzen, die Unterbringungssituation – insbesondere für Patientinnen – nachhaltig zu verbessern." Bis jetzt sind das von beiden Lippenbekenntnisse. Es liegt eine grobe Kostenschätzung vor, konkrete Pläne werden nicht erwähnt: Das Land veranschlagt Kosten von rund 10,5 Mio. Euro und hat den LVR ist in seine Überlegungen einbezogen, sagt Sturmberg. "Die stationäre Belegung in der LVR-Klinik Bedburg-Hau wurde in den vergangenen zehn Monaten um 30 Patienten reduziert. Derzeit sind rund 430 Patienten stationär in Behandlung. In Langzeiturlaub befinden sich 118 Personen." Das sind 548 Patienten. Die Dauerurlauber, erklärt Sturmberg, seien in der Entlassphase und nicht Teil der stationären Belegung. "Sie werden auch nicht ambulant durch die Stationen behandelt oder betreut", sagt der LVR-Sprecher.

Bis Ende des Jahres wollen LVR und Land die Zahl der Forensik-Patienten unter 400 drücken. Sturmberg unterstreicht wie zuvor schon Dönisch-Seidel, dass die Klinik bisher jederzeit ihrer Aufgabe mehr als gerecht werde. "Die Klinik hat kein höheres Sicherheitsrisiko als vergleichbare Maßregelvollzugseinrichtungen", sagt er.

"Das Land muss endlich für bessere Zustände auf den betroffenen Stationen sorgen. Vor allem die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, aber auch die Wohnverhältnisse für die Patienten sind teils untragbar", konstatiert CDU-Fraktionsvorsitzende Silke Gorißen. Und fügt an: "Wir sind Forensik-Standort und wollen es auch bleiben. Jedoch ist unklar, welche Risiken durch die Überbelegung geschaffen werden. Wir können erwarten, dass das Land auch die nötigen Voraussetzungen für Therapie und Sicherheit schafft". Die Rechtsanwältin verweist auf Neubauplanungen an anderen Standorten mit bis zu 150 Patienten. Angesichts der LVR-Klinik Bedburg-Hau seien das kleine Kliniken. "Die Patienten haben ein Anrecht auf eine gute Therapie und eine menschwürdige Unterbringung. Für das pflegerische und therapeutische Personal ist es sehr schwierig, unter den derzeitigen Voraussetzungen gut zu arbeiten", sagt Gorißen. Es sei nicht ersichtlich, dass das Land irgendetwas unternehme, dass es bald Fortschritte in der Forensik der LVR-Klinik gebe. "Dies fordern wir in derzeit laufenden Gesprächen – denn passiert ist immer noch nichts", sagt Gorißen.

Vor diesem Hintergrund müsse die Gemeinde jetzt beim Land insistieren, dass die nötigen Bauarbeiten vorangetrieben und die Patientenzahl zügig zurückgefahren werde. "Wir müssen so schnell wie möglich auf die für die LVR-Klinik Bedburg-Hau ursprünglich vorgesehenen 396 Patienten kommen", fordert Gorißen. Dass die Gemeinde Gelder als Entschädigung vom Land erwarten kann, sieht die CDU schon lange kritisch. "Aber wir können auch nicht nur mit Blick auf mögliche Ausgleichsgelder die Zahl der Patienten in Bedburg-Hau beliebig weiter erhöhen", so die CDU-Fraktionschefin.

Autor: RP vom 04.06.13 Matthias Grass

CDU-Hau am Runden Tisch

CDU Hau informierte über Bauvorhaben und Forensik

Der CDU Ortsverband Hau hatte zu seiner Veranstaltung „CDU am Runden Tisch“ in die Gaststätte Antoniterklause geladen. Der Ortsverbandsvorsitzende Manfred Opgenorth konnte neben zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die CDU-Gemeindeverbands- und Fraktionsvorsitzende Silke Gorißen, den 1. stellvertretenden Bürgermeister Friedhelm Haagen sowie den Baumamtsleiter der Gemeinde Bedburg-Hau, Dieter Henseler, begrüßen.

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 Grundstücke

Dieter Henseler gab zu Beginn der Veranstaltungen einen Abriss über die geplanten baulichen Aktivitäten in der Gemeinde. Er teilte mit, dass die Erschließungsarbeiten für zunächst 51 Grundstücke im Bereich der Holzstraße in Hasselt begonnen hätten. Zu einem Quadratmeterpreis von 128,- EUR können noch Grundstücke erworben werden. In Hau an der Alten Landstraße sollen ca. 8 Ein- bzw. Doppelhäuser entstehen, die durch einen Privatinvestor angeboten werden. Des Weiteren soll der Schießstand Hau eine neue Dachhaut bekommen und in das Feuerwehrgerätehaus Hau eine von der Unfallkasse geforderte Abgasabsauganlage installiert werden.

 

Neuer Kindergarten für Hau

Ein weiteres Thema war der Bau eines neuen Kindergartens an der Lindenstraße. Als Träger konnte die Lebenshilfe gewonnen werden, die den integrativen Betrieb noch in diesem Jahr mit zwei Gruppen aufnehmen möchte. Pro Gruppe werden 6 Plätze für U-3-Kinder und 14 Plätze für Ü-3-Kinder entstehen.

 

Investorenpläne für Studentenwohnheim

Auch der geplante Bau eines Studentenwohnheims an der Saalstraße stieß bei den Zuhörern auf großes Interesse. Die CDU unterstützt die Pläne des Investors für die Schaffung moderner Kleinwohnungen in verkehrsgünstiger Lage auf dem bislang als Schandfleck bekannten unbebauten Bereich auf der Saalstraße. Gorißen und Opgenorth hoben hervor, dass Wohnraum in Bedburg-Hau nicht nur für Studenten dringend benötigt werde. Wie die Pläne letztlich im einzelnen aussehen sollen, kann nun im baurechtlichen Verfahren geprüft werden. Die CDU-Fraktion hatte durch ihre Stimmen den Weg für die weitere Befassung mit dem Vorhaben geebnet, wohingegen Bürgermeister Drießen sowie die übrigen Fraktionen versucht hatten, das 4-Millionen-EUR-Vorhaben des Investors zu verhindern.      

 

Forensik

Zum Abschluss der Veranstaltung erläuterte Silke Gorißen die aufgrund der Überbelegung bestehenden und teilweise katastrophalen und unhaltbarenk-IMG 5123 Zustände in der Forensik. Bei einer Belegung von durchaus auch 4 Personen pro Zimmer könne weder von guten therapeutischen Bedingungen noch von einer menschenwürdigen Unterbringung der Patienten gesprochen werden. Die CDU sieht durch die Überbelegung zudem erhebliche Probleme für die Sicherheit der Mitarbeiter und die Bedburg-Hauer Bevölkerung und fordert mit Nachdruck die schnellstmögliche Reduzierung der Patientenzahl. Bei den derzeitigen Verhandlungen mit dem Land NRW dürfe man nicht nur auf die vom Bürgermeister offensichtlich favorisierte finanzielle Lösung bauen, sondern müsse primär die Sicherheit der Angestellten und der Bedburg-Hauer Bevölkerung im Fokus haben.

Studentenwohnheim: Investor wird verprellt

Bedburg-Hau: Investor wird verprellt

VON MATTHIAS GRASS - zuletzt aktualisiert: 18.04.2013
 

Bedburg-Hau (RP). Ein Kevelaerer Unternehmer will in Bedburg-Hau insgesamt 90 Wohnungen überwiegend für Studenten bauen. Nur die CDU stimmte für die 4,5 Millionen Euro große Investition. BedburgerNass: keine Rücklagen für höhere Kosten.

4,5 Millionen Euro will der Kevelaerer Unternehmer Georg Ruffen in eine Wohnanlage am Saalweg Saalstraße in Schneppenbaum Hau (Änderung durch CDU) investieren. 90 kleine Wohnungen sollen dort entstehen. Zielgruppe: Studenten. "Von dort sind es nur wenige Hundert Meter bis zum Bahnhof und dann vier Minuten bis zum Campus – wir sehen dort gute Chancen für studentisches Wohnen", sagt Ruffen. Vor allem, weil er hier günstigeren Wohnraum als in der Klever City anbieten kann: "Die Wohnungen sollen ja bezahlbar sein", sagt der Kevelaerer.

Doch Ruffen wurde nicht mit offenen Armen empfangen. Nur weil Ratsmitglieder aus den Reihen von SPD, FDP und Grünen fehlten, hatte die CDU-Fraktion die Mehrheit, die für die Ruffen-Pläne nötige Bebauungsplan-Änderung zu beschließen. Auch Bürgermeister Driessen schloss sich den Gegnern der Millionen-Investition an und stimmte gegen die von seiner Verwaltung ausgearbeitete Vorlage.

Manfred Opgenorth (CDU) schäumte: "Der Bürgermeister heißt Investoren in unserer Gemeinde wohl nicht willkommen". Gestern kommentierte CDU-Fraktionschefin Silke Gorißen die Situation: "Das ist jetzt eine unerträgliche Situation – das ist ein katastrophales Signal, das die Gemeinde hier aussendet. Doch auch wenn der Investor sich unerwünscht fühlt, möchte er weiter investieren". Das bestätigte Ruffen gestern und appellierte an die anderen Fraktionen, bei der Offenlegung des künftigen Bebauungsplanes die 4,5-Millionen-Euro-Investition nicht zu verhindern. Er wolle seine Pläne bald auch der Nachbarschaft vorstellen. FDP und SPD hatten versucht, für die 90 Wohneinheiten studentisches Wohnen festzuschreiben. "Vertretbar wäre diese Bebauung an dieser Stelle für uns nur dann, wenn hier tatsächlich die studentische Nutzung im Vordergrund steht. Hier wurde bei der Vorstellung durch die Architektin, Stefanie Ruffen, in Vertretung für ihren Schwager eine Zustimmung signalisiert", sagt FDP-Fraktionschef Michael Hendricks. Mit diesen "Signalen" der Architektin begründete auch Bürgermeister Peter Driessen seine Ablehnung: "Wir sind davon ausgegangen, dass wir den großen Teil der Wohnungen für studentisches Wohnen festschreiben", sagt Driessen. Was allerdings bedeuten würde, dass der Investor bei einer Vermietung an Nicht-Studenten einen neuen Ratsbeschluss bräuchte.

Das wiederum lehnt Ruffen ab: "Wir haben keine öffentlichen Mittel in Anspruch genommen", sagt er. Er habe seine Wohnungen so flexibel geplant, dass sie auch zusammengelegt werden können, sollten dort beispielsweise ältere Menschen kleineren und damit günstigeren Wohnraum suchen. Tatsächlich hätte der Investor sofort bauen können, wenn er sich an den alten, von allen als überholt bezeichneten Bebauungsplan gehalten hätte, bestätigt Bedburg-Haus Bauamtsleiter Dieter Henseler. Dass die Pläne für den neuen Bebauungsplan besser als die alte fünfgeschossige Riegelbebauung seien, bestätigten selbst die Gegner der Investition. Aber vielleicht fühlten die sich auch nur übergangen, weil der Kevelaerer über seinen Berater direkt an die CDU-Chefin Silke Gorißen herangetreten war. Willi van Beek ließ das jedenfalls anklingen: "Der Investor hat sein Anliegen nur der CDU vorgestellt. Er wäre doch besser zur Verwaltung gegangen", sagte der SPD-Fraktionschef in der Sitzung, bevor auch er als Begründung die Festschreibung auf studentisches Wohnen als Grund für seine Ablehnung anführte.

Aussagen zu den laufenden Kosten vom BedburgerNass konnte Kämmerer Georg Fischer in der Ratssitzung nicht machen. Rücklagen für eine mögliche Kostensteigerung bei der Sanierung des Bades habe man nicht, so Fischer. Wenn die Sanierung teurer werde, müsse ein Nachtrag aufgestellt werden. Es droht dann wohl eine höhere Kreditsumme. Die Bemühungen um die Klinik-Vermarktung scheinen still zu stehen. Hendricks (FDP) beantragte, in der kommenden Ratssitzung mit Vertretern des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) über den Stand der Dinge zu sprechen: "Wir möchten wissen, was zur Vermarktung unternommen wird"

 
Quelle: RP vom 18.04.2013 (Autor: Matthias Grass)
 
 
 

Anträge zur Ratssitzung am 21.03.2013

1. Antrag:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die CDU-Fraktion beantragt

 

die Änderung des Bauplanes Hau Nr. 3 (Saalstraße) dahingehend vorzunehmen, dass die Errichtung eines Wohnheimes für Studierende unter Zugrundelegung der durch die Architektin Ruffen vorgelegten Unterlagen ermöglicht wird und dieses Vorhaben auf die Tagesordnung des nächsten Bauausschusses, des nächsten Hauptausschusses und der nächsten Ratssitzung zu nehmen.

 

B e g r ü n d u n g :

Die CDU-Fraktion freut sich über das Interesse des Investors Georg Ruffen aus Kevelaer an der Errichtung eines Wohnheimes für Studierende auf der Saalstraße im Ortsteil Hau in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof.

Dort soll es nach den Plänen der Architektin Stefanie Ruffen zur Errichtung von drei Wohngebäuden kommen mit Appartements für Studierende. Die Appartements im Erdgeschoss sollen barrierefrei gestaltet werden, um auch Interessenten mit Behinderungen geeigneten Wohnraum anbieten zu können. Das Vorhaben wurde der CDU-Fraktion vorgestellt und wird von uns unterstützt. Die Architektin wird die zur Bearbeitung des Antrages benötigten Unterlagen durch das Architektenbüro parallel zu unserem Antrag heute bei der Verwaltung einreichen. Diese Unterlagen bitten wir als Anlage zu diesem Antrag zu beachten.

Die unmittelbare Nähe der Gebäude zum Bahnhof würde es den Studierenden ermöglichen, unproblematisch die Bahn in Richtung Kleve zu nehmen und in der Klever Unterstadt in unmittelbarer Nähe zum Campus der Hochschule Rhein-Waal aussteigen zu können.

Doch auch die Möglichkeit, vom Bahnhof Bedburg-Hau aus auf direktem Weg Städte wie Krefeld und Düsseldorf erreichen zu können, macht das Bauvorhaben in dieser Lage äußerst attraktiv.

Die Errichtung von ausreichendem Wohnraum für Studierende sieht die CDU-Fraktion in Bedburg-Hau als wichtigen und die Gemeinde bereichernden Faktor. Die unmittelbare Nähe zur Kreisstadt Kleve macht Bedburg-Hau zum idealen Wohnort für Studierende.

Um nun eine schnelle Prüfung und Umsetzung des Projektes durch die politischen Gremien sowie die Verwaltung zu ermöglichen, beantragen wir die Bearbeitung des Antrages in den Sitzungen des Monates März 2013.

Der Investor und die Architektin sind gerne bereit, die Pläne in der Ratssitzung persönlich vorzustellen und zu besprechen.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Silke Gorißen

Fraktionsvorsitzende

 

2. Antrag:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die CDU-Fraktion beantragt,

 

den Radfahrweg im Bereich der Kreuzung Kalkarer Straße / Hauer Straße in Qualburg zwecks Erhöhung der Sicherheit rot einzufärben.

 

B e g r ü n d u n g :

Insbesondere an vielbefahrenen Kreuzungen kommt es immer wieder zu Zusammenstößen von Pkw und Radfahrern. Um die Benutzung der Radfahrwege sicherer zu machen und die Aufmerksamkeit der Pkw-Fahrer für Radfahrer zu erhöhen, stellt das Einfärben von Radfahrwegen in Rot eine kostengünstige und wirkungsvolle Möglichkeit dar.

Die CDU-Fraktion sieht eine hohe Gefährdung von Radfahrern im Bereich der in Qualburg gelegenen Kreuzung Kalkarer Straße / Hauer Straße. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sind die Pkw-Fahrer geneigt, ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf Fahrzeuge zu richten. Radfahrer werden an dieser Stelle häufig übersehen oder erst im letzten Moment wahrgenommen. Aus diesem Grund kommt es hier häufig zu Unfällen. Durch ein Absetzen des Radweges in der Signalfarbe Rot kann dazu beigetragen werden, die Sicherheit der Radfahrer zu erhöhen und die Anzahl der Verkehrsunfälle zu verringern.

 

Mit freundlichem Gruß

Silke Gorißen

Fraktionsvorsitzende

CDU überreicht Spende an Kinderchor

kinderchor1

 

Bedburg-Hau. „Buntgemischt und Farbenfroh“- das ist nicht nur der Name, sondern auch das Motto des Kinderchors unter der ehrenamtlichen Leitung von Stephan Billen und Petra Dobbelsteen. Der Chor, der heute aus 55 Kindern besteht, feierte seinen 11. Geburtstag. Die CDU Partei- und Fraktionsvorsitzende in Bedburg-Hau, Silke Gorißen, überreichte aus diesem Anlass zusammen mit Heinz Verhaaren und Lothar Winkels den Erlös des letzten CDU-Kinderfestes in Höhe von 200 Euro als Spende. „Die Freude am Singen steht hier im Mittelpunkt“, so Stephan Billen, der mit den Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren wöchentlich und kostenlos weltliche und geistliche Kinderlieder probt und sogar alle zwei Jahre ein Kindermusical aufführt, zuletzt im Jahr 2012 mit großem Erfolg in der Stadthalle in Kleve. „Ich freue mich über so viel ehrenamtliches Engagement und finde es beeindruckend, was hier im Laufe der Jahre auf die Beine gestellt worden ist. Es ist immer wieder schön zu erleben, dass man Kinder auch noch in der heutigen Zeit aktiv für Musik und Gesang begeistern kann“, so Gorißen abschließend. Die Kinder bedankten sich mit einer Auswahl ihrer schönsten Lieder und beendeten die kleine Feier mit viel Kuchen und Kakao. Weitere Infos und Kontakt unter www.buntgemischtundfarbenfroh.de

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