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Schulpolitik - SPD auf der Suche nach Anerkennung“

BEDBURG-HAU. Eine aktuelle Pressemitteilung der SPD Bedburg-Hau löst zum wiederholten Male eine große Verwunderung bei den Christdemokraten in Bedburg-Hau aus.

„Es ist schon dreist genug zu behaupten, dass die CDU kein Interesse an der Erhaltung des Schulstandortes hatte aber die Beweihräucherung der eigenen Leistung in dieser Sache ist ein ganz schlechter Stil“, zeigt sicht die CDU-Parteichefin Silke Gorißen enttäuscht von der SPD.

Es war immer ein guter Brauch, den Bereich der heimischen Schulentwicklung im politischen Bedburg-Hau fraktionsübergreifend, sachlich und zielorientiert im Sinne der Schülerinnen und Schüler zu behandeln. Dass die SPD nun diesen Pfad endgültig verlässt und dieses Thema missbraucht um auf Kosten anderer Werbung für die eigene Partei zu machen zeigt auch ein wenig von der Einfallslosigkeit die dort bereits seit geraumer Zeit herrscht.

Die CDU hat seit Beginn der Hauptschuldebatte im Jahr 2008 sämtliche Bemühungen für den Erhalt eines weiterführenden Schulstandortes in Bedburg-Hau unternommen. Unterstützt wurde man hierbei durch die hervorragende Arbeit des Schulverwaltungsamtes der Gemeinde, der Firma Dr. Garbe Consult und den Bemühungen der Ansprechpartner bei der Bezirksregierung. Sowohl die vormals geplante Errichtung einer Gemeinschaftsschule wie auch der spätere Vorschlag einer Sekundarschule fanden von Beginn an uneingeschränkte Zustimmung der CDU. „An einen wegweisenden Antrag der SPD Bedburg-Hau zu diesem Thema kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern“, so Gorißen, „wohl aber an den Einwand von Willi van Beek in der Schulausschusssitzung im vergangenen Dezember, dass man die Vorraussetzungen für die Errichtung einer neuen Schulform in der Kürze der Zeit wohl nicht bewerkstelligen könnte und man doch besser erst ein Jahr später den Versuch startet.“

Hier lag der SPD-Vorsitzende glücklicherweise völlig daneben. Ein späterer Versuch im Schuljahr 2013/2014 hätte vermutlich den Schulstandort endgültig sterben lassen.

„Die CDU wird auch weiterhin das Thema der Schulentwicklung sachlich mit allen Fraktionen gemeinsam vorantreiben. Die Sekundarschule wird ein Erfolg – auch ohne das unnötige Säbelrasseln einzelner Selbstdarsteller!“, so Gorißen abschließend.

Haushaltsrede 2012

silke2Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im Rat,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

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Keine Entscheidung zum Hallenbad - Bürgermeister wünscht Vertagung

Verärgert reagieren die Fraktionen von CDU und FDP auf die Bitte des Bürgermeisters Peter Driessen, die Entscheidung zur Sanierung des Hallenbades erneut zu vertagen.

Bereits seit dem Jahr 2009 diskutieren beide Fraktionen intensiv mit Verwaltung und Bürgern über die Zukunft des Bades am Rosendaler Weg. Eine Entscheidung sollte am kommenden Donnerstag im Rahmen der Verabschiedung des Haushaltes für das Jahr 2012 getroffen werden. So wird es nun aber voraussichtlich nicht kommen.

Grund hierfür ist, dass der Bürgermeister vollkommen überraschend den Ratsmitgliedern im Rahmen einer nichtöffentlichen Sitzung am vergangenen Donnerstag erklärte, bereits seit November 2011 Gespräche mit einem möglichen Investor zu führen. Driessen ließ die Fraktionen darüber im Unklaren, unter welchen Bedingungen und mit welcher Wahrscheinlichkeit das erheblich sanierungsbedürftige Bad weiter betrieben werden kann. Vom Bürgermeister geht der klare Wunsch aus, in der Ratssitzung am 26.01.2012 nicht über die Sanierung des Hallenbades zu entscheiden, bis eine Antwort des möglichen Investors vorliegt.

Die Zeit rennt, weil die hygienischen Zustände des Bades bedenklich sind. Umso unverständlicher ist, dass trotz eines klaren Auftrages seitens der Politik das angeforderte Zahlenmaterial seit nunmehr 2 Jahren in Salamitaktikmanier und bis heute zusammenhanglos und unvollständig vom Bürgermeister geliefert wurde. Um endlich Klarheit zu schaffen, hatten die Fraktionen von CDU, FDP und SPD eine nichtöffentliche Sitzung eingefordert, um ergebnisoffen unbeantwortete Fragen endgültig zu klären. Hierdurch sollte die  in der Ratssitzung zu treffende Entscheidung vorbereitet werden.

Erst jetzt wurde bekannt, dass die bislang mit rund 1,5 Mio. EUR veranschlagten Kosten deutlich höher ausfallen dürften. Nun bleibt abzuwarten, ob der angefragte Investor bereit sein wird, in das Projekt einzusteigen.

CDU und FDP kritisieren das Verhalten des Bürgermeisters. Driessen hatte im Hauptausschuss den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern eine Entscheidung in der anstehenden Ratssitzung versprochen. Nur knapp 10 Minuten später und in Abwesenheit der Bürger hat Driessen indes die Politik gebeten, die Sanierungskosten von 1,5 Mio EUR sowie die vorgesehene Kreditaufnahme aus dem Haushaltsplan herauszunehmen. Die Entscheidung sollte zudem vertagt werden.

Kämmerer Georg Fischer schlug hierzu folgende Vorgehensweise vor: Da die Verwaltung aus Fristgründen keinen neuen Haushaltsplan mehr einbringen könne, müsse ein entsprechender Antrag aus der Politik kommen. Nach kurzer gemeinsamer Beratung erklärten CDU und FDP ihr Einverständnis mit dem Vorschlag des Kämmerers. Beide Fraktionen werden einen entsprechenden Antrag am Donnerstag stellen. Gleichzeitig gehen CDU und FDP davon aus, dass Driessen den demonstrierenden Hallenbadbefürwortern im öffentlichen Teil der Ratssitzung den Sachverhalt erklären wird.

 

 

Silke Gorißen                                     Michael Hendricks

CDU-Fraktionsvorsitzende                FDP-Fraktionsvorsitzender

 

Weihnachtsaktion der Ortsverbände

weihnachten

Traditionell am Samstag vor Heiligabend standen die Vorstandsmitglieder der CDU-Ortsverbände Bedburg-Hau vor den ortsansässigen Geschäften und überreichten den Bürgerinnen und Bürgern ein kleines weihnachtliches Präsent. Neben besinnlichen und vorweihnachtlichen Gesprächen wurde auch die Gelegenheit genutzt, Fragen und Anregungen an die Vorstandsmitglieder zu richten.

Die CDU Bedburg-Hau wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.

Spende an die Jugendfeuerwehr

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Auch in diesem Sommer hatte der CDU-Gemeindeverband Bedburg-Hau sein jährliches Kinderfest am Gemeindezentrum veranstaltet. Dank der großen Unterstützung vieler ehrenamtlicher Mitglieder und Sponsoren blieb am Ende des Tages ein wenig Geld über. Nach einer kurzen Beratung im Parteivorstand wurde einstimmig der Beschluss gefasst, die Jugendfeuerwehr Bedburg-Hau mit dem Betrag i.H. von 200 Euro unterstützen zu wollen. Silke Gorißen, Partei- und Fraktionsvorsitzende der CDU Bedburg-Hau, erklärt hierzu: „Die Jugendfeuerwehr ist als sogenannte Nachwuchsschmiede eine wichtige und wertvolle Einrichtung für die Freiwillige Feuerwehr. Hier wird in vielen Fällen der Grundstein für eine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in einer der sieben Löschgruppen in der Gemeinde gelegt. Ohne die große freiwillige Bereitschaft der Kameraden wäre der Brandschutz, als gemeindliche Pflichtaufgabe, kaum bzw. nur unter ganz erheblichen Kosten für den Steuerzahler sicherzustellen.“ Dass auch bei der Jugendfeuerwehr eine wirklich gute Stimmung herrscht, davon konnten sich die CDU-Vertreter bei der Scheckübergabe am Gerätehaus in Qualburg selbst überzeugen.

 

Spende für das Ferienwerk Ameland

spende1250 € spendete der CDU Ortsverband Hau dem Ameland Ferienwerk. Der Vorsitzende Karsten Müller nahm den symbolischen Scheck aus den Händen der drei Vorsitzenden des CDU Ortsverbandes sowie des Kreistagsmitgliedes Manfred van Halteren entgegen.

Das Geld war beim traditionellen Bürgertreff der CDU Hau zusammengekommen, welches in diesem Jahr auf einer Wiese im Baugebiet Reindershof/Hebbenshof stattfand.

Bei der Überlegung, wer den Erlös in diesem Jahr erhalten soll, fiel die Entscheidung des Vorstandes schnell auf das Ferienwerk Ameland. Durch die finanzielle Unterstützung soll auch das ehrenamtliche Engagement der Betreuer und deren wertvolle Arbeit im Einsatz mit den Kindern unserer Gemeinde gewürdigt werden.

Foto (v.l.): Manfred van Halteren (CDU), Karsten Müller, Thomas Janhsen, Manfred Opgenorth (CDU), Hans-Jürgen Wellmanns (CDU), Stephan Reinders (CDU) sowie Kinder des Ferienlagers

Offene Mitgliederversammlung zum Thema "Erneuerbare Energien"

jhvwebZur diesjährigen offenen Mitgliederversammlung des CDU- Ortsverbandes Hau im Haus Scheidtweiler konnte der Stellvertretende Vorsitzende Hans-Jürgen Wellmanns neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern und Interessierten auch Josef Hovenjürgen MdL, Stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion NRW, begrüßen.

Nachdem den Verstorbenen des vorangegangenen Jahres gedacht wurde, gab Hans-Jürgen Wellmanns den Rechenschaftsbericht des CDU Ortsverbandes ab und leitete sodann zum Hauptthema des Abends über. Umfassend referierte Josef Hovenjürgen zum Thema „Erneuerbare Energien“ und stellte alle zurzeit genutzten regenerativen Energieformen vor. Schwerpunktmäßig wurde über die Möglichkeiten, aber auch zu beachtenden Risiken sowie rechtlichen Grundlagen bei der Nutzung von Windkraftanlagen referiert. „Die Landesregierung“, so Hovenjürgen, „möchte bis zu 68.000 Hektar Landesfläche für die Windkraft freigeben“.

Nach Beendigung des Vortrages wurde über die verschiedenen energetischen Energieformen, aber u. a.  auch die Nutzung der überschüssigen Energie und Möglichkeiten der Speicherung diskutiert.

Mitgliederversammlung mit Ronald Pofalla

k-img_3989aCDU-Mitglieder in Bedburg-Hau diskutierten über Eurorettung

Vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder des CDU-Gemeindeverbands Bedburg-Hau zu einer Mitgliederversammlung im Restaurant Alte Post. Der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Günther Bergmann sprach ein Grußwort und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverband. Zu Gast war neben dem CDU-Kreisvorsitzenden auch Kanzleramtsminister Ronald Pofalla. Der Kreis Klever Bundestagsabgeordnete sprach mit den Parteimitgliedern über wichtigste bundespolitische Themen. Den Mittelpunkt des politischen Berichts und der anschließenden Diskussion bildete das Thema Staatsverschuldung im Euroraum. Pofalla stellte fest: „Gerade für den Exportweltmeister Deutschland ist der Euro wichtig, da lohnt sich jede Anstrengung.“ Der Kanzleramtsminister warb auch für die neuen europäischen Rettungsschirme. „Wir brauchen ein starkes und stabiles Europa. Der EFSF ist ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung“, so Pofalla. Es folgte eine intensive Diskussion zum Thema Eurokrise. Bei der Versammlung  wurden außerdem einige Mitglieder für langjährige Parteizugehörigkeit geehrt. Die CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Silke Gorißen, der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Günther Bergmann und Ronald Pofalla beglückwünschten die Jubilare (vl.: Luzia van Aken, Alfred Loock und Gerhard Bubenitschek).

Weitere Fotos finden sie hier: Fotos der Mitgliederversammlung

 

weitere Jubilare:

40 Jahre:

Ulrike Lassonczyk

25 Jahre:

Winfried Janssen
Silvester Nowak
Xaver Geiss


Kinderfest des Gemeindeverbandes

foto0399Ein toller Nachmittag für Kinder und Eltern. Wie jedes Jahr, am letzten Sonntag im August, veranstaltete die CDU Bedburg-Hau ihr Kinderfest am Gemeindezentrum. „Die vielen Wochen der Vorbereitung haben sich wirklich gelohnt!“, freut sich Heinz Verhaaren, der langjährige Cheforganisator.

Viele Familien genossen einen wunderschönen Nachmittag an den aufgebauten Spielständen, beim Ponyreiten, auf der Hüpfburg, im Kuchenzelt, am Grillstand und natürlich zu guter Letzt bei der spannenden abschließenden großen Tombola. „Selbst das Wetter hatte in diesem trüben Sommer dankbarerweise ein Einsehen“, freute sich die CDU-Parteivorsitzende Silke Gorissen, die auch die Hauptpreise der Tombola überreichte. Über den 1. Preis, eine zweitägige Busreise zum Weihnachtsmarkt nach Rüdesheim, durfte sich Anette Joeken aus Hasselt freuen. Der 2. Preis, eine wöchentliche Zeitschriftenmappe des Lesezirkels für sechs Monate, ging an Theo Hünnekes aus Hasselt und über den 3. Preis, eine Fahrt zum Landtag nach Düsseldorf für zwei Personen, freute sich Josefine Sanders aus Schneppenbaum.

Die CDU Bedburg-Hau veranstaltet das traditionelle Kinderfest bereits seit vielen Jahren für die Bürgerinnen und Bürger zum Ende  des Sommers und möchte sich auch an dieser Stelle bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie den großzügigen Sponsoren bedanken.

Weiteres Bildmaterial vom Kinderfest finden Sie auf unserer Website unter "Galerie" oder direkt über diesen Link: Bildmaterial

Fahrt der CDU Hau nach Berlin

kanzleramtEin überaus positives Echo hinterließ die einwöchige Seminarfahrt des CDU Ortsverbandes Hau bei den 28 Teilnehmern. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderte Bildungsseminar „Das neue Berlin – Vom Hauptbahnhof bis zum Prenzlauer Berg“ fand im Robert-Tillmanns-Haus in Nikolassee im Stadtteil Zehlendorf statt. Reiseleiter Manfred van Halteren hatte gemeinsam mit dem Team der Bildungsstätte ein interessantes Programm geplant. Die in mehr als drei Jahrzehnten gewachsene enge Verbundenheit mit dem Robert-Tillmanns-Haus, das sich nun unter neuer Leitung mit Beatrice Freund und Niko Rollmann in überaus geschmackvoll renovierten Räumen präsentiert, bescherte der Reisegruppe einen unvergesslichen Berlinaufenthalt.

Im gut ausgestatteten Seminarraum eröffnete Niko Rollmann mit einem Referat zum Thema „Die doppelte Halbstadt – Das geteilte Berlin“ und dem Dokumentarfilm „Man lernte, damit zu leben ...“ das Bildungsseminar. Am Nachmittag stand dann under Besuch im Kanzleramt auf dem Programm. Kanzleramtsminister Ronald Pofalla, der leider nicht im Hause war, hatte mit Dr. Joachim Reinken, dem Leiter seines Abgeordnetenbüros, einen kompetenten Gesprächspartner zur Betreuung unserer Gruppe im Kanzleramt ausgewählt. Beim anschließenden Spaziergang durchs Regierungsviertel zeigte uns Referent Rainer Böger die architektonisch interessanten Gebäude des Regierungsviertels entlang des Spreebogens. Eine Bootsfahrt auf der Spree ermöglichte uns dann einen völlig anderen Blick auf das imposante Stadtbild von Berlin Mitte und seiner Bebauung.

Mit ihren Vorträgen zum Thema „Vom Mauerfall bis zur Loveparade – Berlin auf der Suche nach einer neuen Identität“ und „Wie baut man eine neue Hauptstadt?“ vermittelte uns Dr. Käthe Wenzel einen guten Einblick in das neue Berlin, das mit einem Besuch im Berliner Abgeordnetenhaus, dem ehemaligen Preußischen Landtag, und einem durch Niko Rollmann überaus fachkundig geleiteten  Rundgang um und über den Potsdamer Platz als Symbol der neuen Hauptstadt kompletiert wurde.

Beim Besuch der CDU Bundesgeschäftsstelle begrüßte uns der Generalsekretär Hermann Gröhe im Konrad-Adenauer-Haus. Als gebürtiger Uedemer freute er sich über den Besuch der Niederrheiner, die sich von der beeindruckenden Architektur des berlinHauses bei einem Rundgang überzeugen konnten. Die Besichtigung des Reichstags mit seiner imposanten Kuppel und seiner bewegten, wechselhaften Geschichte war ein Highlight. Leider war die Besichtigung der Kuppel wegen Reinigungsarbeiten nicht möglich, doch auch der Blick auf Berlin von der Dachterrasse aus war schon überwältigend. Beim anschließenden Besuch des Schloßplatzes erläuterte uns Dr. Martin Albrecht mit viel Berliner Witz warum es aus finanziellen, geschichtlichen, architektonischen und bauphysikalischen Gründen so schwer ist auf diesem Gelände, wo noch vor kurzem der Palast der Republik abgerissen wurde, das Berliner Stadtschloß wieder erstehen zu lassen.

Beim Besuch des „Gleis 17 – Denkmals“ am Bahnhof Grunewald erinnerte Dr. Martin Albrecht an die Endstation für das jüdische Berlin um in der Gedenkstätte „Stille Helden“ in den Hackeschen Höfen  der Menschen zu gedenken, die unter Einsatz ihres Lebens den jüdischen Mitbürgern auf mannigfaltige Weise zur Seite standen. Rainer Böger zeigte uns bei einem Rundgang im Umfeld des Hackeschen Marktes zahlreiche Gebäude und Einrichtungen, die bis zur NS-Zeit für das friedliche Zusammenleben von Juden und Christen im Schatten der neuen Synagoge an der Oranienburger Straße auf vielfältige Weise wichtig waren. Beim anschließenden Besuch im ehemaligen Stasi-Gefängnis der Gedenkstätte Hohenschönhausen wurde uns durch ehemalig einsitzende Häftlinge der gigantische Machtapparat der Stasi mit seinen menschenverachtenden Praktiken in Erinnerung gerufen.

Als Seminarabschluss offerierte Niko Rollmann eine Stadtführung vom neuen Hauptbahnhof bis zum Prenzlauer Berg, was die Teilnehmer animierte, das quirlige Berlin wie an den Abenden zuvor ein letztes Mal auf eigene Faust zu erkunden. Als Fazit steht fest: Im Robert-Tillmanns-Haus haben wir uns wohlgefühlt, das Programm und die Referenten waren Klasse und Berlin war wieder einmal eine Reise wert!

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