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Anträge der CDU

Anträge im Rahmen der Haushaltsrede 2017

Um eine Entlastung des kommunalen Haushaltes zu erreichen,

beantragt die CDU-Fraktion,

 

die Verwaltung zu beauftragen, eine soziale Staffelung der Beiträge für den Offenen Ganztag zum Schuljahr 2018/2019 zu prüfen.

 

Meine Damen und Herren,

die Finanzlage ist schwierig, sie ist ernst zu nehmen, aber sie ist keineswegs aussichtslos.

Ich bin mir sicher, wir haben alle Möglichkeiten, uns für die Zukunft bestens aufzustellen.

Es gilt, mit Bedacht die richtigen Schritte einzuleiten und umzusetzen, dies wird aber nicht von heute auf Morgen gehen, sondern gerade bei strukturellen Maßnahmen über einige Jahre hinweg dauern.

Zu diesen strukturellen Maßnahmen gehört bspw. auch die Frage, in welchen Bereichen wir interkommunal zusammenarbeiten können.

 

Die CDU-Fraktion hatte die Prüfung durch die Verwaltung veranlasst, solche Möglichkeiten zu eruieren. Dazu gehört z. B. auch, welche Aufgaben unser Bauhof in Zukunft übernimmt und ob nicht mit bestimmten Leistungen private Dritte beauftragt werden können. Zu prüfen ist auch, ob nicht auch mit der Stadt Kalkar Möglichkeiten bestehen, interkommunal in den Arbeitsbereichen der Bauhöfe, die sich dafür eignen, zwecks Kostenersparnis zusammenzuarbeiten.  

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

als CDU-Fraktion haben wir uns daher nochmals intensiv mit der Beschlussvorlage der Verwaltung vom 12.10.2016 befasst, in welcher es um die Beauftragung eines Sachverständigen geht. Die Verwaltung schlägt darin die Einholung eines Gutachtens vor, um die Optimierungsmöglichkeiten im Bereich des Bauhofes objektiv prüfen lassen zu können.

Wir haben nunmehr innerhalb der Fraktion Fragen ausgearbeitet, welche wir dem Gutachter gerne im Zuge seiner Beauftragung übermitteln würden, um unseren Klärungsbedarf zum Ausdruck zu bringen.

 

Ich bitte daher im Namen der CDU-Fraktion darum,

 

die Vorlage 98/2016 erneut zur nächsten Ratssitzung zwecks Beschlussfassung einzubringen.

 

 Es muss auch vermittelt werden, dass wir alle als Bedburg-Hauer auch in Zukunft nur dann dazu in der Lage sein werden, unser Leben vor Ort selbst zu gestalten, wenn wir notwendige Veränderungen durchführen und selbstbewusst die Weiterentwicklung vorantreiben. Als CDU-Fraktion ist es uns wichtig, im Jahr 2017 viele richtungsweisende Entscheidungen vorzubereiten und zu treffen.

 

Kleve hat unseren Sekundarteilstandort geschlossen. Jetzt heißt es, zu überlegen, was wir mit einem Schulgebäude machen, das zu den am besten sanierten im ganzen Umkreis gehört. Das unmittelbar am Gemeindezentrum gelegene Gebäude muss sinnvoll genutzt werden. Es wird Angebote geben und wir werden entscheiden, welches für unseren Standort und für unseren Haushalt am besten ist. Und mit dem Blick nach Kleve werden wir sagen, diese Entscheidung liegt allein in unserer Zuständigkeit.   

 

Seit Ende letzten Jahres ziehen wir unsere Kreise um den neuen Kreisverkehr auf der Uedemer Straße, direkt vor unserem Gemeindezentrum. Jetzt benötigen wir noch eine gute Anbindung an das Klinikgelände mit der Möglichkeit der Durchfahrt und der schnellen Verbindung der Ortschaften Hau und Schneppenbaum. Durch die Verhängung der seitens der Verwaltung, der CDU, der Grünen und der FDP beschlossenen Veränderungssperre zeigen wir, dass wir jetzt unsere Vorstellungen darüber, wie die Nutzung des Klinikgeländes in schon unmittelbarer Zukunft aussehen soll, darlegen und in gemeinsamen – auf Augenhöhe zu führenden Gesprächen mit dem LVR – in die Tat umsetzen wollen.

Und es soll auch weiteres Bauland in den Ortschaften entstehen. An welcher Stelle und in welcher Art und Weise wird aber auch durch uns als CDU immer unter dem Aspekt „Welche Bebauung ist die Bestmögliche“ nicht im Galopp entschieden, sondern nach reiflicher Überlegung und – trotz schwieriger Haushaltslage – nicht nur im Hinblick auf die Finanzen.

Wichtig ist auch, Flächen für die Ansiedlung neuer Unternehmen sowie expandierende Betriebe zu generieren. Die Nachfrage ist sehr groß und neue Ansiedlungen tragen zur Sicherung und zum Ausbau des Standortes Bedburg-Hau bei.  

 

Meine Damen und Herren,

im vergangenen Jahr haben wir als CDU gemeinsam mit der Kollegin und  den Kollegen des Bündnis90/Die Grünen die im Haushaltsplanentwurf vorgesehen Anhebung der Steuern - soweit sie über die vom Land festgesetzten fiktiven Hebesätze hinausgingen – abgelehnt. Als CDU-Fraktion begrüßen wir, dass der Kämmerer im nunmehr vorliegenden Haushaltsplan keine Steuererhöhungen vorgesehen hat. Sie sollten nach wie vor eines der letzten Mittel sein, zu denen die Politik greift. 

 

Fast am Ende meiner Ausführungen angelangt, gilt es noch Danke zu sagen.

Ein ganz besonderer Dank gilt den Männern und Frauen unserer Freiwilligen Feuerwehr, die unter Einsatz ihrer Zeit und auch ihres Lebens für uns alle in den unterschiedlichen Notsituationen da sind und nicht selten mit viel Leid konfrontiert werden. Herzlich danke ich dem Leiter unserer Feuerwehr, dem Gemeindebrandinspektor Stefan Veldmeijer für den jederzeit guten Austausch und die vertrauensvolle Zusammenzusammenarbeit.

Wir alle wissen, wie wichtig es ist, dass die Feuerwehr ihre Arbeit zum Schutz von Menschen, Tieren und Sachwerten auch weiterhin gut leisten und Organisation, Verwaltung sowie Aus- und Fortbildung der Feuerwehrleute sicherstellen kann.

Um eine effiziente und kostengünstige Arbeitsweise der Feuerwehr  für die Zukunft sicherzustellen,

beantragt die CDU-Fraktion,

die Verwaltung mit der Prüfung zu beauftragen, wie in den Feuerwehrdepots der Zugang zu WLAN bereitgestellt werden kann.

 

 Hierdurch soll ermöglicht werden, dass zum einen das Einpflegen von Daten, zum anderen die über das Internet bestehenden Angebote für die verschiedenen Aufgabenbereiche durch die Feuerwehr genutzt werden können. Ich denke, dass die Verwaltung sich diesbezüglich mit der Feuerwehrführung unmittelbar in Verbindung setzt.      

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