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Antrag zur Anschaffung von Defibrillatoren

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

die CDU-Fraktion beantragt,

die öffentlichen Gebäude der Gemeinde (Rathaus, Mehrzweckhalle Till, Schulen), alle Sportstätten und das Hallenbad in der Gemeinde sowie den Kommandoeinsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau mit jeweils einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) auszustatten und Ersthelfer vor Ort in die Handhabung einzuweisen. Zudem wird beantragt, entsprechende Wandschränke mit Alarmfunktion anzuschaffen, um Diebstählen oder unberechtigten Entnahmen der Geräte vorzubeugen.

 

B e g r ü n d u n g :

 

Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb von Kliniken. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Gewicht oder Lebensweise ereignet er sich etwa am Arbeitsplatz, beim Sport, auf der Straße, bei Veranstaltungen – und sehr häufig auch zu Hause. Allein in Deutschland erleiden jedes Jahr mehr als 130.000 Menschen einen solchen Plötzlichen Herztod.

Acht Minuten vergehen im Durchschnitt in Deutschland zwischen Alarmierung und Eintreffen des Rettungsdienstes beim Betroffenen.

Eine vergleichsweise geringe Zeitspanne, die aber zur Lebensrettung beim Plötzlichen Herztod häufig nicht ausreicht. Bereits eine dreiminütige Unterversorgung des Gehirns kann irreparable Schäden zur Folge haben. Mit jeder verstrichenen Minute sinken die Überlebenschancen um etwa 10%.

Häufigste Ursache eines Plötzlichen Herztodes ist das Kammerflimmern oder eine Ventrikuläre Tachykardie (Herzrasen ohne Pumpleistung).

Die einzige effektive Therapie eines Kammerflimmerns ist eine schnellstmögliche Defibrillation. Dabei bedeutet Defibrillator „Entflimmerer“. Ein gezielter elektrischer Impuls stört das Chaos der flimmernden Herzmuskelzellen; es erfolgt sozusagen ein Reset, nachdem der Sinusknoten wieder den Takt angeben können soll. Fortan sollte die Pumpfunktion des Herzens wieder hergestellt und eine Kreislaufaktivität vorhanden sein.

Der Automatisierte Externe Defibrillator (AED, ugs.: „Laiendefibrillator“) ist ein medizinisches Gerät, das in Bau- und Funktionsweise speziell für Ersthelfer, Angehöriger, Arbeitskollege oder zufällig anwesende Personen konzipiert ist.

In der Anwendung werden  zwei Klebeelektroden unter dem rechten Schlüsselbein und unter der linken Achselhöhle angebracht. Nach der Anlage der Klebeelektroden analysiert eine Software im AED den Herzrhythmus. Wird ein Kammerflimmern oder eine Ventrikuläre Tachykardie erkannt, wird die Defibrillation freigeschaltet, welche durch den Anwender mit Hilfe einer "Schock-Taste" ausgelöst werden kann.
Wird eine Asystolie (Nulllinie) erkannt, unterstützt ein AED den Ersthelfer (Anwender) bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung.

 

Je nach Funktionsumfang unterstützen AEDs den Laienhelfer durch optische Anweisungen (wie das Aufleuchten von LEDs oder das Darstellen von Handlungsaufforderungen in einem digitalen Display), akustische Anweisungen (klare sprachliche Aufforderungen des Gerätes zu bestimmten Aktionen), Piktogramme (Darstellung der Position der Klebeelektroden), durch ein eingebautes Metronom oder auch durch eine Auswertung und Bewertung der Kompressionstiefe und -frequenz durch einen zusätzlichen Beschleunigungssensor.

AEDs sind wirksame Geräte zur Unterstützung der Ersthelfer, die nach Auffassung der CDU-Fraktion Bedburg-Hau insbesondere an öffentlichen Orten mit großem Publikumsverkehr nicht fehlen dürfen.

Auch der Kommandoeinsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau soll mit einem entsprechenden Gerät ausgestattet werden, da die Einsätze für die Feuerwehrleute, insbesondere auch im Atemschutzeinsatz, mit hohen Risiken verbunden sind.

 

Mit freundlichem Gruß

Silke Gorißen

(Fraktionsvorsitzende)

31.03.2011 Reduzierung des Stromverbrauches im Bereich der Beleuchtung

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

die CDU Fraktion beantragt,

 

die Verwaltung mit der Prüfung zu beauftragen, inwieweit eine Reduzierung des Stromverbrauchs der auf dem Gebiet der Gemeinde Bedburg-Hau befindlichen Straßen- und Wegebeleuchtung möglich ist. Die Prüfung soll sich auch auf die Frage erstrecken, ob eine Reduzierung des Stromverbrauchs durch ein verantwortbares späteres Einschalten und früheres Ausschalten der Beleuchtung erreicht werden kann.

 

B e g r ü n d u n g :  

 

Die Energiekosten für den Betrieb der Straßen- und Wegebeleuchtung belaufen sich zur Zeit auf rund 85.000,-  EUR jährlich.

Die Straßenbeleuchtung dient in erster Linie der Verkehrssicherungspflicht im Rahmen der Gefahrenabwehr.

Um die hohen und mit der Straßenbeleuchtung einhergehenden Kosten senken zu können, sollte geprüft werden, welche technischen Möglichkeiten diesbezüglich bestehen.

Hier bietet sich ggf. die Reduzierung der Dauer der Beleuchtung durch späteres Einschalten und früheres Ausschalten an. Fraglich ist auch, ob in unserem Gemeindegebiet sog. Halbnachtschaltungen technisch  möglich sind, in denen zu bestimmten Zeiten die Lampen auf reduzierte oder  halbe Leistung gesetzt werden.

Die Prüfung soll sich auch auf die Ermittlung technischer Möglichkeiten des Energiebetreibers zur Einsparung von Kosten bei ständiger Gewährleistung der Verkehrssicherungspflicht beziehen.

Zugleich erbitten wir eine Information dazu, inwiefern bereits der Austausch von Leuchtmitteln vorgenommen wurde.

Wir schlagen ferner vor, die in der Gemeinde Uedem vorgenommenen Maßnahmen zur energetischen Optimierung der Straßenbeleuchtung zu betrachten und zu überlegen, ob auch in Bedburg-Hau durch den Einbau von Leuchten mit neuen Vorschaltgeräten, energetisch optimierte Leuchtmittel sowie Dimmbarkeit der Beleuchtung durch den Einsatz von elektronischen Regelanlagen die hohen Energiekosten gesenkt werden können.

Eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung würde zudem zur Förderung des Klimaschutzes beitragen.   

 

Mit freundlichem Gruß

 

 Silke Gorißen

(Fraktionsvorsitzende)

31.03.2011 Interkommunale Zusammenarbeit mit Kalkar

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

die CDU-Fraktion beantragt,

die Verwaltung zu beauftragen, sämtliche Kostenstellen des Haushaltsplanes zu benennen, die Aufgabenfelder betreffen, welche einer interkommunalen Zusammenarbeit insbesondere mit der Stadt Kalkar, aber auch anderen Kommunen, zugänglich gemacht werden können.   

B e g r ü n d u n g :

Die Gemeinde Bedburg-Hau wird, wenn der Entwurf des Gemeindefinanzierungsgesetzes NRW (GFG) der rot-grünen Landesregierung verabschiedet werden sollte,  im Jahr 2011 rund 2 Mio. EUR weniger an Schlüsselzuweisungen seitens des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten als in den beiden Vorjahren. Dies entspricht einem Wegfall von 40% der Schlüsselzuweisungen.

Die Nachbarkommune Kalkar wird voraussichtlich 1,9 Mio. EUR weniger Schlüsselzuweisungen erhalten, was einem Einbruch von 50% entsprechen würde. 

Sowohl Bedburg-Hau als auch Kalkar haben bei der Verabschiedung des Gesetzentwurfs in der jetzigen Fassung ab 2011 mit erheblichen Haushaltsdefiziten zu kämpfen.

Unserer Auffassung nach sollte daher geprüft werden, welche Aufgabenfelder einer interkommunalen Zusammenarbeit von Bedburg-Hau und Kalkar zugänglich sind. Beide Kommunen sind von Größe und Einwohnerzahl her vergleichbar und benachbart. Wir weisen zugleich darauf hin, dass auch die Prüfung derartiger interkommunaler Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit anderen Kommunen, durch welche erhebliche Einsparungen vorgenommen werden können, nicht außer Betracht bleiben soll. Die räumliche Nähe zur und Vergleichbarkeit mit der Stadt Kalkar legt allerdings nahe, hier nach Herausfilterung der diskutierbaren Kostenstellen in den Dialog einzusteigen, bspw. hinsichtlich der Zusammenlegung von Ämtern oder zu tätigender Investitionen in den sich hierfür anbietenden Produktbereichen. 

 

Mit freundlichem Gruß

 

Silke Gorißen

(Fraktionsvorsitzende)

31.03.2011 Erweiterung des Gehweges am Baumannshof

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die CDU Fraktion beantragt,

die Verwaltung zu beauftragen, auch unter dem Gesichtspunkt der Kosten die Möglichkeit einer Erweiterung des Gehweges auf dem Baumannshof im Bereich zwischen Haus Nr. 2 und Haus Nr. 8  zu prüfen.


B e g r ü n d u n g :

Die Straße Baumannshof ist ein junges Baugebiet im Bereich der Ortschaft Hau, indem sich viele junge Familien mit Kindern angesiedelt haben. Weitere Häuser befinden sich zurzeit noch im Bau. Beim Baumannshof handelt es sich um eine Gemeindestraße, die als Zone 30 ausgeschildert ist. Die Hauptzufahrt und in Zukunft einziger offizieller Zugang für motorisierte Fahrzeuge, befindet sich im Bereich zwischen dem Einkaufsmarktes Norma und des Getränkemarktes cash. Dort befinden sich beidseitig Gehwege. Ab Ende des Parkplatzes des Getränkemarktes bis zur T-Einmündung in Höhe Baumannshof Nr. 8, befindet sich an Stelle eines Gehweges eine bzw. zwei  Rigolen. Ein Gehweg ist nicht vorhanden.

Die Anwohner und Besucher des Baumannshofes, darunter auch ältere Personen, Mütter mit Kinderwagen und spielende Kinder sind gezwungen, in diesem Bereich die Fahrbahn zu betreten.

Fahrzeugführer, die das Baugebiet in Richtung des Einkaufsmarktes verlassen wollen, können aufgrund der Bebauung Fußgänger oder spielende Kinder nur sehr spät wahrnehmen.

Diese Situation wurde von einigen Anwohnern - und insbesondere von Eltern -  als besorgniserregend dargestellt. Vor allem Kinder, die den Gefahren des Straßenverkehrs noch nicht so gut gewachsen sind und eines besonderen Schutzes bedürfen, werden durch diese Verkehrssituation einer Gefahr ausgesetzt.


Mit freundlichem Gruß

 

Silke Gorißen
(Fraktionsvorsitzende)

25.11.2010 Verkehrssicherheit auf der Holzstraße

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

die CDU-Fraktion beantragt,

 

die Verwaltung mit der Prüfung zu beauftragen, durch welche Maßnahmen die Holzstraße zwischen Ortsausfahrt Hasselt und Sommerlanddeich in einen verkehrstechnisch akzeptablen Zustand gebracht werden kann und welche Kosten mit der Durchführung der vorgeschlagenen Maßnahmen verbunden wären.

 

B e g r ü n d u n g :

 

Die Holzstraße ist für Bedburg-Hauer eine zumindest in Zeiten des Berufsverkehrs häufig genutzte Verbindung von und nach Till und Huisberden, aber auch Kalkar und Emmerich. Zugleich ist an der Straße eine Bushaltestelle Sammelpunkt für Schulkinder; im Sommer wird die Straße auch von Radfahrern als Verbindungslinie zum Sommerlanddeich genutzt.

Die Holzstraße ist auch für die Anbindung der Orte Till und Huisberden an das Gemeindezentrum wichtig.

 

Der derzeitige Zustand der Holzstraße ist nicht mehr tragbar. Die Bankette sind ausgefahren, die Straßendecke uneben. Schlaglöcher und alte Reparaturversuche geben der Verkehrssicherheit den Rest. Es ist inzwischen zu Unfällen gekommen, bei denen Radfahrer auf die Grasnarbe kamen und beim Zurückziehen des Lenkers auf die Straße stürzten.

 

Es ist zu prüfen, welche Maßnahmen erforderlich und notwendig sind, um die Verkehrssicherheit herzustellen.

Denkbar ist neben einer neuen Straßendecke eine Randbefestigung und/oder eine Weiterführung des bis zur Ortsausfahrt vorhandenen Radweges bis zum Sommerlanddeich.

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

      Silke Gorißen

(Fraktionsvorsitzende)

 

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